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Biebricher, T: Geistig-moralische Wende. Die Er...
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Erscheinungsdatum: 14.12.2018, Medium: Buch, Einband: Gebunden, Titel: Geistig-moralische Wende. Die Erschöpfung des deutschen Konservatismus, Autor: Biebricher, Thomas, Verlag: Matthes & Seitz Verlag // Matthes & Seitz Berlin, Originalsprache: Deutsch, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Politik // Politikwissenschaft // Politologie // Ideologie // Innerparteilich // Partei // politisch // Gesellschaft // Staat // Zeitgeschichte // Europa // Geschichte // Kulturgeschichte // Lexikon // Politische Begriffe // Systeme // Protest // Protestbewegung // Gesellschaft und Kultur // allgemein // Politische Ideologien // Politische Strukturen und Prozesse // Politische Parteien // Politischer Aktivismus // Europäische Geschichte, Rubrik: Politikwissenschaft // Soziologie, Populäre Darst., Seiten: 316, Gewicht: 531 gr, Verkäufer: averdo

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Die umstrittene Wende
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Erscheinungsdatum: 01/2013, Medium: Buch, Einband: Gebunden, Titel: Die umstrittene Wende, Titelzusatz: Österreich 2000-2006, Redaktion: Kriechbaumer, Robert // Schausberger, Franz, Verlag: Boehlau Verlag // B”hlau Verlag GmbH & Co. KG, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Österreich // Politik // Staat // Zeitgeschichte // Rechtsextremismus // Verfassung // Innerparteilich // Partei // politisch // Europa // Geschichte // Kulturgeschichte // 2000 bis 2009 n. Chr // Verfassung: Regierung und Staat // Politische Parteien // Europäische Geschichte // Geschichte allgemein und Weltgeschichte, Rubrik: Politikwissenschaft, Seiten: 848, Reihe: Schriftenreihe des Forschungsinstituts für politisch-historische Studien der Dr. Wilfried-Haslauer-Bibliothek, Gewicht: 1590 gr, Verkäufer: averdo

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Die Verabschiedung des 'Internationalismus'. Die 'nationalkommunistische' Wende der Kommunistischen Partei Rumäniens ab 24.99 € als Taschenbuch: Akademische Schriftenreihe. Aus dem Bereich: Bücher, Wissenschaft, Geschichte,

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Die Verabschiedung des 'Internationalismus'. Die 'nationalkommunistische' Wende der Kommunistischen Partei Rumäniens ab 24.99 EURO Akademische Schriftenreihe

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IN DER FALLE
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Der sorbische Lyriker Benedikt Dyrlich wurde am 21. April 1950 alszweites von sechs Kindern eines Kleinbauern, Tischlers und Holzschnitzersin der Oberlausitz geboren. Die Mutter – eine Trachtenträgerin– starb, als der Junge 16 Jahre alt war. Das heimatlicheNeudörfel/Nowa Wjeska bei Kamenz hat die Berliner SchriftstellerinGisela Kraft nach einem Besuch am Ende der achtziger Jahre so beschrieben:„Dein Dörfel, liebe DDR. Grüne Wiesen, ziemlich fl ach. SaubereHäuser jüngerer Bauart. Nichts unter Denkmalschutz. Dafür vor demAnwesen der Dyrlichs ein Kapellchen, eine Schürzenlänge im Quadrat,mit schmucker bunter Madonna und frischen Schnittblumen. Der Bach,der durchs Dorf fl ießt, heißt Klosterwasser.“Nach der Grundschule wurde Dyrlich ab Herbst 1964 Zögling desBischöfl ichen Vorseminars in Schöneiche bei Berlin. Von 1968 bis1970 studierte er in Erfurt katholische Theologie und legte die ersteHauptprüfung ab. Danach arbeitete er als Krankenpfl eger. 1973heiratete er die Bautzener sorbische Lehrerin und Journalistin MonikaRozowski. Anschließend war er dramaturgischer Mitarbeiter amDeutsch-Sorbischen Volkstheater, von 1975 bis 1980 studierte er inLeipzig Theaterwissenschaft. Danach war er am Bautzener Mehrspartenhaus als Dramaturg, später auch als Regisseur und Leiter des Kinder-und Jugendtheaters tätig. Dyrlichs erstes Gedicht, ein Marienlied,wurde 1967 von der sorbischen konfessionellen Wochenschriftgedruckt, sein erster Band, „Zelene hubki“ (Grüne Küsse), erschien1975 im Domowina-Verlag Bautzen. 1977 war er in der richtungweisendenAnthologie junger Autoren „Kusk wuznaca“ (Ein Stück Bekenntnis)vertreten. Inzwischen liegen etwa 15 Gedichtsammlungenvor, überwiegend in obersorbischer, vier in deutscher Sprache. Hinzukommen zahlreiche Übersetzungen, vor allem ins Polnische, Tschechische,Slowakische, Serbische, Ukrainische und Russische.Schon den Debütanten Benedikt Dyrlich trieb stets die eine Unruhe(„Kleines lyrisches Bekenntnis“, 1973): das Verlangen, die Welt zu erkennenund die Dinge bei ihrem Namen zu nennen. Diesen Namenwollte er in zweierlei sprachlicher Gestalt fi xieren: auf Sorbisch undauf Deutsch. Das literarische Erbe von Männern wie Augustinus, Novalis,Rilke oder Hermann Hesse regte ihn an, sich mit der sorbischenzugleich die deutsche Kultur zu erschließen. Ab 1968 gehörte derTheologiestudent zur Gruppe junger Lyriker beim Arbeitskreis sorbischerSchriftsteller im Schriftstellerverband der DDR, die der bekannteDichter Kito Lorenc betreute. Dyrlichs kurze, reimlose Gedichteaus jener Phase waren Ausdruck der Suche nach einem eigenenliterarischen Weltverständnis. Dabei empfand er die besondere Geschichte,Folklore und Mythologie, die sich mit dem Prädikat sorbischverband, anfangs durchaus als schwierig. In der einheitlichen sozialistischenSchule war dem traditionell erzogenen Sorben erläutertworden, was Traditionspfl ege sei oder die Aneignung von Traditionenausmacht: Ostereiermalen, Hochzeitsbräuche, alte Lieder, Hexenbrennenund Geschichten von Krabat, dem Zauberer („Von der Suche nach derpoetischen Heimat“,1980). Gegen eine offenkundig kontrollierte undmanipulierte Wirklichkeit musste sich das – noch ungefestigte – lyrischeIch daher energisch behaupten: Ich bleibe da, wo / mich dieseWelt am wütendsten zerreißt („Entwurf eines Gedichts“, 1975).Wie schon die frühen Gedichte bewiesen, verspürte Dyrlich seitjeher das Bedürfnis, den Alltag zu überschreiten. Den jähen Wendungenin seiner Biografi e verdankte er vielschichtige Erfahrungen ausden verschiedensten Bereichen. Die Legenden seiner Heimat wurdenzum Lößboden, auf dem poetische Metaphern mit universellerBedeutung gediehen. Die Widersprüche zwischen dem sorbisch-katholischen Bauerndorf und der preußisch-deutschen GroßstadtBerlin, zwischen der gewohnten Nähe zur Natur und der erlebtensozialen Entfremdung lieferten ergiebiges Material zur Refl exion.Dyr lich verarbeitete es nicht zu dem geforderten Realismus in denFormen des Lebens selbst, sondern bot – anstelle schlichter Widerspiegelung– subjektive Interpretationen der Realität. Einige formaleTechniken sah er sich bei Klassikern der sorbischen, deutschen undausländischen Literatur ab, anfangs besonders bei den Polen. DieseWeltoffenheit gab zugleich dem latenten Misstrauen des SicherheitsdienstesNahrung.Etwa ab 1980 trat Benedikt Dyrlich – für viele überraschend – in dieFußstapfen großer Vorgänger, die ihr oberstes Ziel in der Weckungund Wahrung nationalen Bewusstseins bei den Lausitzer Sorben gefundenhatten. Wie Jakub Bart-Cišinski, Jan Skala oder Jurij Chežkastellte er die suggestive Macht der Poesie in den Dienst an seinemkleinen slawischen Volk, dessen Kräfte infolge Assimilation allmählichschwanden. 1986 gab der Bautzener Verlag – eine Zäsur im Schaffen– Benedikt Dyrlichs vierten sorbischsprachigen Auswahlband heraus:„W paslach“ (In der Falle). Der Untertitel verriet die Neuerung:Gedichte und lyrische Prosa. Die drei voraufgegangenen Sammlungenwaren, ebenso wie der deutsche Erstling „Grüne Küsse“ (Aufbau-VerlagBerlin, 1980), reine Gedichtbände gewesen. Mit den zwölf eingestreutenProsaskizzen hatte der Mitübersetzer des Alten Testaments(ins moderne Obersorbisch) nun – die vierzig im Blick – ein Genregewonnen, das seine Ausdrucksmöglichkeiten signifi kant erweiterte.Die 28 Texte des Bandes waren, auch wo sie die Gedichtform beibehielten,relativ umfangreich. Das Feld des 20. Jahrhunderts wurde aufden historischen Prozess hin ausgedehnt, um über kulturelle und nationaleKonfl ikte, über die Gefährdungen in Sein und Zeit neu nach-denken zu können. Es schien, als hätte der Lyriker damit den Schrittvon der Beobachtung zur Tat getan. Bestimmend wurde ein Duktusvon Überredung, Mahnung, Appell, eine Neigung zu Publizistik undEssayistik. Nach der Wende wurde Dyrlich übrigens Chefredakteurder seit 1920 bestehenden obersorbischen Tageszeitung.Die Urversion von „W paslach“, die kaum 100 Seiten umfasste, wareine Reaktion auf die bedrohlichen äußeren Umstände. Namentlichin der lyrischen Prosa näherte sich der Autor Themen wie Krieg –Faschismus – Tod, den Grenzen ökonomischen Wachstums, denFolgen der Hochrüstung (so im Text „In der Falle“ (1984) selbst) oderder Naturzerstörung. In dem Liebesgedicht „FKK hinter B.“ (1983), dasscheinbar an einen sorglosen Sommertag erinnert, werden zwei Gefahrengleichzeitig ins Bild gebannt: Waffengebrauch und Umweltschäden.Während das lyrische Ich sich mit einer Partnerin sonnt,gewahrt es den Kirchturm des benachbarten Dorfes als Startrampe,Auf der sich eine Rakete zum hoffentlich / Friedlichen Flug fi ngerlang /In den Himmel stiehlt. Wird hier – 1983 in der DDR – die Einsicht indie Notwendigkeit noch zugestanden (hoffentlich friedlich), so bleibtdie Sehnsucht nach schwimmen: unbeschwert bereits unerfüllt: DasWas ser des Stausees ist wegen eingeleiteter Chemikalien von AbermillionenAlgenickerchen / Oder weiß Gott welchen Giftzähnchen hoffnungslosverunreinigt. Das öffentliche Gespür für Umweltrisiken –insbesondere im Kontext der Braunkohleförderung – ist im OstenDeutschlands gerade durch sorbische Schriftsteller wie Jurij Koch,Kito Lorenc oder Róža Domašcyna nachweislich geschärft worden.Der längste und auffälligste Beitrag jenes Bändchens von 1986 wardie Vision in lyrischer Prosa mit dem Titel „Angst vor dem Erblinden“(1985/89). Sie bedeutete seinerzeit auch eine subtile Kritik an denvorherrschenden Sprachregelungen im Staat der Einheitspartei, einenProtest gegen das politische Klischee und die Nivellierung durchMassenkultur. So entstand eine höchst assoziative, durch Binnenreime,Anaphern und Assonanzen ineinander verfl ochtene Textstruktur,bei der zuallererst das Spiel mit der Sprache fasziniert. Doch es istkein Spiel an sich, kein Selbstzweck. Der pilgersmann, das literarischeSubjekt, steht in der Pfl icht zu verhindern, dass es zum ewigen feierabenddes lichts kommt. Das inzwischen mehrfach veröffentlichteProsastück war ein ehrgeiziger Versuch, Zuversicht zu säen in DichtersLande, zu wirken tat um tat. Ein Versuch, anzuschreiben gegeneben jene Angst vor dem Erblinden, gegen die Angst vor dem Untergang(der Falle). Und für den Rest Hoffnung.Das Schreiben von Gedichten und kurzer Prosa als Aktion genügteBenedikt Dyrlich mit den Jahren immer weniger. Der literarischeBetrieb schien für die Kritik an der Gesellschaft nicht mehr ausreichend.Die erste Anregung zum kulturpolitischen Handeln holte ersich aus dem Ausland. Nach dem Vorbild des Puschkin-Festivals inMoskau und Michailowskoje, veranstaltet und leitet er seit 1979 – zunächstauf der Ostroer Schanze, einem Naturdenkmal im sorbischenSiedlungsgebiet – das jährliche internationale „Fest der sorbischenPoesie“ (2013 zum 35. Mal). Für die Zeitung „Nowa doba“ übertrugund kommentierte er über Jahre moderne Weltlyrik, im Domowina-Verlag gab er einige Gedichtsammlungen aus dem nationalen Erbeheraus. Und er verhielt sich bewusst oppositionell: Er verfasste kritischeGedichte. Er trat nicht in die herrschende Partei ein. Er lehntedie staatlich verordnete Jugendweihe für die beiden Söhne ab. Erpfl egte grenzüberschreitende Kontakte, ohne darüber Meldung zuerstatten. Denn in solcherart Nichthandeln äußerte sich in der spätenDDR die Ablehnung des Systems.Gleich nach der Wende von 1989/90 machte sich der Schriftstellerstark für die pluralistische Demokratie. Er engagierte sich Ende 1989in der basisdemokratischen Sorbischen Volksversammlung, im Mai1990 trat er der SPD bei. Gestützt auf eine starke soziale Organisation,auf eine traditionsreiche Volkspartei, schien ihm das Ringen umdie Sicherung sorbischer Interessen aussichtsreicher. Er missbilligteals Erster öffentlich die drohende Abbaggerung des ostsächsischenDorfes Klitten/Kletno (mit Erfolg), er sprach sich im Februar 1990(erfolglos) für die Rettung des brandenburgischen Ortes Horno/Rogow vor der Braunkohle aus. Er übernahm den Vorsitz des SPDUnterbezirksOberlausitz. Im Herbst 1990 wurde er für vier Jahre inden Sächsischen Landtag gewählt, wo er sich für Grund- und Minderheitenrechte,für unabhängige Medien und eine verträgliche Industriepolitikeinsetzte. Als kultur- und medienpolitischer Sprecherseiner Fraktion wurde er Anfang 1994 ins Schattenkabinett einermöglichen sozialdemokratischen Regierung für Sachsen eingereiht,doch im Herbst schied er aus dem Landtag aus. Von 1995 bis 2011war er Chefredakteur der unabhängigen obersorbischen Tageszeitung„Serbske Nowiny“, seit 1996 hat er den Vorsitz des SorbischenKünstlerbunds mit über 100 Mitgliedern inne.Benedikt Dyrlich zählt zu den einfl ussreichsten sorbischen Schriftstellernund Publizisten nach dem Zweiten Weltkrieg. Er hat mit seinemliterarischen Werk der Kultur der slawischen Minderheit dauerhafteImpulse verliehen, sein Name erscheint in sorbischen wie indeutschen Lyrikanthologien unserer Zeit. Freilich, Erfolge und Misserfolgein der praktisch-politischen Tätigkeit halten sich die Waage.Enttäuschungen und Erfolge, die sich bei einer aktiven Aneignungder Wirklichkeit gemeinhin abwechseln, verwandelt Dyrlich in Verse„vor und nach der Wende“. Die beiden Sprach- und Kulturwelten,die ihm dabei als Bezugsrahmen zur Verfügung stehen, verdoppelngleichsam die persönliche Bilanz.

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Farewell Kakanien
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Erinnern Sie sich noch an den Riesenwirbel im Jahr 2000, den einkleines Land mitten in Europa mit einer demokratischen Wahl ausgelöst hat ? Die dortige Bevölkerung hatte es gewagt, der regierenden Rot-Schwarzen Koalition einen gepfefferten Denkzettel zu verpassen. Worauf die Schwarzen den Roten ein Schnippchen geschlagen und eine Regierung mit den Rechtspopulisten gebildet hatten.Weshalb Alles so kommen musste, wie es kam, analysierte die Autorin in einem Buch, das ebenfalls im Jahr 2000 entstand, jedoch damals mit einem Veröffentlichungsverbot belegt wurde. Der Kurzroman schildert die Geschichte eines vom Leben geschlagenen Mannes, eines kauzigen Sozialdemokraten, der in seiner Einsamkeit über Gott und die Welt, über sein Land, über die Hintergründe dieser Wende und die Sünden seiner Partei räsoniert.

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Hat Schwarz-Grün eine Zukunft?
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Als die Partei Die Grünen 1983 erstmals in den deutschen Bundestag einzog, hätte wohl niemand gewagt vorauszusagen, dass in weniger als 30 Jahren die CDU/CSU einmal als möglicher Koalitionspartner in Frage käme. So waren doch Die Grünen das komplette Gegenteil der von Franz-Josef Strauß geführten Unionspartei. Es gab seit Gründung der Grünen Antipathien zwischen Union und Grünen, wenn nicht gar Feindschaft.Als im Sommer 2011 nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima die Regierungskoalition aus CDU, CSU und FDP den stufenweisen Atomausstieg bis 2022 beschloss und somit die noch ein halbes Jahr zuvor beschlossene Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke in Teilen rückgängig machte, wurde eine Ur-Grüne Forderung - der Atomausstieg - in die Tat umgesetzt. Die sieben ältesten Atommeiler wurden abgeschaltet und ein riesiges Projekt Energie für Deutschland gestartet. Es war eine 360-Grad Wende der Unionspartei, die noch im Wahlkampf zuvor die Atomkraft als unabdingbar für ein stabiles Deutschland propagiert hatte.Diese Arbeit geht der Frage nach, inwieweit schwarz-grüne Koalitionen funktionieren können, auf welcher Basis sich eine Zusammenarbeit abspielen kann und welche Grenzen einer solchen Koalition gesetzt sind. Zunächst sollen die Entwicklungslinien beider Parteien von ihrer Gründung an unabhängig voneinander aufgezeigt werden. Im Mittelpunkt stehen die inhaltlichen Grundtendenzen der Parteien und ihre gesellschaftspolitischen Ansprüche. Anschließend gilt es zu prüfen, welche politischen Inhalte die Parteien verbinden und welche sie voneinander abgrenzen. Neben den politischen Inhalten sollen auch die gesellschaftlichen Wählermilieus der Parteien verortet werden.

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Vom Widerstand zur Wende
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Wer die Beziehungsgeschichte der österreichischen Grünen zur Europäischen Union rekapituliert, dem drängen sich kontrastreiche Bilder auf: Galt das real existierende Projekt der europäischen Einigung dem Mainstream der Bewegung einst als Inbegriff ökologischer, demokratischer und sozialer Verheerungen, so positioniert sich die Partei spätestens seit dem neuen Jahrtausend als entschiedene EU-Befürworterin. Ein Schlüsseljahr ist in diesem Zusammenhang 1994: Mit einer energischen Kampagne mobilisierten die Grünen gegen Österreichs EU-Beitritt, stimmten nach dem positiven Ergebnis der Volksabstimmung aber dem Beitrittsvertrag zu und lösten so einen Wandel der eigenen Europapolitik aus. Das vorliegende Buch analysiert die Hintergründe dieser Ereignisse: Warum stemmte sich eine Partei, die nicht zuletzt aus der Erkenntnis globaler (Umwelt-)Probleme entstand, gegen ein Projekt, das supranationale Politik zu realisieren versuchte? Welche Motive gaben den Ausschlag? Wie ist die Dynamik der grünen Debatte zu erklären, die zu heftigen Streitigkeiten in der Partei und einer rhetorischen Eskalation führte? Vollzogen die Grünen eine politische "Wende" oder standen sie stets auf dem Boden einer europafreundlichen Partei, die zwar die EU, aber nicht die Idee der Integration ablehnte?

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Jesus Germanicus
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„Jesus Germanicus“Meine Rückkehr nach Deutschland brachte mir sehr deutlich nahe, das Informationen über die DDR fehlen.Niemand weiß etwas über das Leben in der DDR, etwas über die „Wende“, nur die dem „Sieger“ dienende Version ist in der Öffentlichkeit. Deshalb können viele den heute viel größeren Widerstand in Ost schwer nachvollziehen, hier zeige ich ihnen, woran das liegt.Dieses Buch beschreibt mein Leben in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR (vom Lehrling bis zum Direktor eines high-tech Betriebes der Verpackung).Die Vorteile des Menschen in der DDR, die Nachteile, die Idiotie der regierenden (jedoch relativ humanistischen) Psychopathen, die Leipziger Wende, mein Exil in Prag, mein Konkurs 2000.Überall lege ich Wert auf den jeweiligen Vergleich der Situation in der DDR (vor und nach der Wende) zur BRD. Nehme Bezug auf die planmäßige Zerstörung des zehntstärksten Industriestaates der Welt, den Raub des Volksvermögens der DDR, alles allein zugunsten des Staatsapparates und der Banken der BRD. Auch den Übergang der DDR in die BRD und die Handlungen der CDU und FDP hinsichtlich des Übergangs der Macht sind hier kurz gestreift. Ich war Sprecher des Neuen Forum in Leipzig und später im Bundesvorstand der Deutschen Forum Partei, deren Gründung durch Kohl und Süßmuth begleitet wurden. Später verkauften sie uns an die FDP, wir waren nicht handlich genug.Ganz besonderen Augenmerk begleitet das Buch hinsichtlich der dauernd wechselnden Gefühle eines DDR-Bürgers zum Terrornetzwerk der USA.

Anbieter: Dodax
Stand: 29.02.2020
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