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Leonid Breschnew
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Leonid Breschnew war von 1964 bis 1982 Vorsitzender der KPdSU und prägte fast zwei Jahrzehnte lang die Entwicklung der Sowjetunion. Anders als im Westen lange behauptet, war Breschnew kein "Hardliner" oder "Restalinisierer", sondern hatte selbst unter Stalin gelitten und so viel Leid gesehen, dass er "Wohlstand für alle" zur Generallinie der Partei erklärte. Das Grauen, das er im Zweiten Weltkrieg erlebt hatte, ließ ihn den Ausgleich mit dem Westen suchen. Breschnew mimte den westlichen Staatsmann und wurde von seinen Partnern als einer der ihren akzeptiert. Doch als 1974 Georges Pompidou starb und Willy Brandt sowie Richard Nixon zurücktraten, sah sich Breschnew vor dem Trümmerhaufen seiner Entspannungspolitik. Denn, was im Westen niemand ahnte, im Kreml gab es keinen politischen Kurswechsel. Stress und Schlaflosigkeit führten Breschnew in eine Tablettensucht, die seine Friedensbemühungen weiter ruinierte: Den Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan 1979 entschied eine Politbüro-Troika ohne ihn.Ein "Mensch in seiner Zeit": Die Osteuropahistorikerin Susanne Schattenberg legt, basierend auf zahlreichen bislang nicht zugänglichen Quellen, die erste wissenschaftliche Biographie über Leonid Breschnew vor - zu seinem 35. Todestag im November 2017.

Anbieter: buecher
Stand: 08.12.2019
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Ignazio Silone (eigentlich Secondo Tranquilli) wurde am 01.05.1900 in einer Kleinbauernfamilie im Bergdorf Pescina in den Abruzzen geboren. Seine Kindheit war geprägt durch wirtschaftliche Not und soziale Spannungen. Früh entwickelte sich sein politisches Engagement: 1917 setzte er sich in Selbsthilfeorganisationen für die Verbesserung der sozialen Stellung der Landarbeiter ein. Ein Jahr später siedelte er nach Rom über, wo mit dem Anschluss an die sozialistische Bewegung seine politische Laufbahn begann. Diese Aktivitäten wurden bereits 1919 von der Polizei beobachtet, was ihn nicht daran hinderte, im folgenden Jahr mit Antonio Gramsci und Amadeo Bordiga die Kommunistische Partei Italiens (PCI) zu gründen. Als Mitglied des Zentralkomitees war er für internationale Kontakte zuständig. Im Jahr der faschistischen Machtübernahme 1922 wurde er in seiner Triestiner Redaktion verhaftet. Nach der Freilassung 1923 tauchte er endgültig in den Untergrund ab. Folgende Stationen waren Deutschland, Frankreich und Spanien; er kehrte jedoch 1925 nach Italien zurück. Zwei Jahre später in Moskau wurde er Zeuge der von Stalin durchgesetzten politischen Liquidierung von Trotzki und Sinowjew. Silones Protest dagegen markiert den Beginn seiner Entfremdung von der Kommunistischen Partei. 1929 begann seine ideologische Isolation, als sich die Führung des PCI in Moskautreue und -unabhängige spaltete; 1931 wurde er auf Druck der Kommunistischen Internationale aus der Partei ausgeschlossen. Die in der Schweiz erstmals veröffentlichten Romane konnten - da die dortigen Behörden eine Kompromittierung ihrer Neutralitätspolitik vermeiden wollten - in ihrer ursprünglichen Form nicht erscheinen; Textstellen, die als politisch brisant empfunden wurden, mußten abgemildert werden. Silone übte Kritik an der faschistischen Politik seiner Heimat und bezog zunehmend eine distanzierte Position gegen die diktatorische Führung der dem Widerstand verpflichteten Parteien. Nicht die Weltrevolution trieb ihn an, sondern die Liebe zu den Armen und Unterdrückten. Dies manifestiert sich auch in seinem Stil, der sich durch eine einfache, für breite Leserschichten verständliche Sprache auszeichnet. (Silone: "Was schließlich den Stil betrifft, so erscheint es mir als die höchste Weisheit, einfach zu sein."). Zeit seines Lebens blieb Silone jedoch ein Außenseiter, ein Fall "bitterer, fast tragischer Verkanntheit", wie Heinrich Böll einmal bemerkte. Nach der Befreiung Italiens im Oktober 1944 kehrte er nach Italien zurück, wo er aber unter den Intellektuellen nur schwer Fuß fassen konnte. Sein ideologiefeindliches, individualistisches Verständnis von Sozialismus isolierte ihn zunehmend gegenüber marxistischen Dogmatikern. Er forderte vielmehr eine Neubestimmung des sozialistischen Ideals als Utopie ein, die an zeitlose idealistische Werte und Ideale der christlich-abendländischen Traditon anknüpfen sollte. Verzicht auf Ideologie, Gedankenfreiheit der Mitglieder und eine hierarchieloseOrganisation waren ihm enorm wichtig. Mit seinem anti-ideologischen, freiheitlichen Programm stieß er jedoch auf wenig Resonanz. Zunehmend enttäuscht zog er sich von der Parteiarbeit zurück und widmete sich ab 1950 nur noch seinen literarischen Arbeiten. Am 22.08.1978 starb er in einer Genfer Klinik. Die enge Verbindung zwischen Leben, Politik und Werk ist kennzeichnend für diesen zutiefst menschlichen und engagierten Romancier. Dagmar Ploetz, die bekannte Gabriel García-Márques-Übersetzterin, arbeitet in ihrer (im April 2000 bei KiWi erschienenen) ausgezeichneten Monographie über Silone diese enge Verknüpfung von Vita, Zeitgeschichte und Werk heraus. Reinhold Joppich, vorzüglicher Silone-Interpret, hat Auszüge aus Silones Werk Wein und Brot gelesen, Musik: Antonella Sellerio. Diese CD ist im Hör-Verlag erhältlich. Auszeichnungen Silones (Auswahl): Ehrendoktor der Universität Yale (1966)Ehrendoktor der Universität Toulouse (1970)Gottfried - Keller - P

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So starb eine Partei
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So starb eine Partei ab 12.9 EURO

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So starb eine Partei
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So starb eine Partei ab 24.9 EURO

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Leonid Breschnew
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Leonid Breschnew war von 1964 bis 1982 Vorsitzender der KPdSU und prägte fast zwei Jahrzehnte lang die Entwicklung der Sowjetunion. Anders als im Westen lange behauptet, war Breschnew kein „Hardliner“ oder „Restalinisierer“, sondern hatte selbst unter Stalin gelitten und so viel Leid gesehen, dass er „Wohlstand für alle“ zur Generallinie der Partei erklärte. Das Grauen, das er im Zweiten Weltkrieg erlebt hatte, liess ihn den Ausgleich mit dem Westen suchen. Breschnew mimte den westlichen Staatsmann und wurde von seinen Partnern als einer der ihren akzeptiert. Doch als 1974 Georges Pompidou starb und Willy Brandt sowie Richard Nixon zurücktraten, sah sich Breschnew vor dem Trümmerhaufen seiner Entspannungspolitik. Denn, was im Westen niemand ahnte, im Kreml gab es keinen politischen Kurswechsel. Stress und Schlaflosigkeit führten Breschnew in eine Tablettensucht, die seine Friedensbemühungen weiter ruinierte: Den Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan 1979 entschied eine Politbüro-Troika ohne ihn. Ein „Mensch in seiner Zeit“: Die Osteuropahistorikerin Susanne Schattenberg legt, basierend auf zahlreichen bislang nicht zugänglichen Quellen, die erste wissenschaftliche Biographie über Leonid Breschnew vor – zu seinem 35. Todestag im November 2017.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 08.12.2019
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Tito
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Partisan und Revolutionär, Staatspräsident Jugoslawiens, Diktator und Architekt eines alternativen sozialistischen Modells – bis heute entzieht sich Tito (1892–1980) jeder politisch und historisch eindimensionalen Zuordnung. Jože Pirjevec, Professor für Geschichte und ausgewiesener Tito-Experte, geht in dieser Biographie dem Phänomen Tito nach. Pirjevec folgt der Politisierung Josip Broz’, wie Tito mit bürgerlichem Namen hiess, und seinem raschen Aufstieg in der Kommunistischen Partei Jugoslawiens und zeigt, wie er aus einer zerstrittenen Partei eine schlagkräftige Partisanenarmee geformt hat, die Hitlers und Mussolinis Truppen besiegt hat. Er legt dar, mit welcher Weitsichtigkeit Tito schon bald nach dem Krieg in Opposition zu Stalin ging, wie er für Jugoslawien einen anderen sozialistischen Weg suchte und wie entscheidend er an der Gründung der Bewegung der Blockfreien Staaten beteiligt war. Aber er zeigt Tito auch als Diktator, der seine politischen Gegner gnadenlos verfolgte, sich als Held eines nationalen Mythos verehren liess und den Personenkult genoss. Er sorgte nicht für einen Nachfolger, und als Tito 1980 starb, hinterliess er ein Machtvakuum, das innerhalb weniger Jahre zum gewaltsamen Zerfall des Vielvölkerstaates führte. Diese erste umfassende Tito-Biographie, die zahlreiche Quellen erstmals zugänglich macht, liefert das lebendige Porträt der faszinierenden und oft widersprüchlichen Persönlichkeit eines der bedeutendsten Staatsmänner des 20. Jahrhunderts.

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Stand: 08.12.2019
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So starb eine Partei
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Dieses Werk ist Teil der Buchreihe TREDITION CLASSICS. Der Verlag tredition aus Hamburg veröffentlicht in der Buchreihe TREDITION CLASSICS Werke aus mehr als zwei Jahrtausenden. Diese waren zu einem Grossteil vergriffen oder nur noch antiquarisch erhältlich. Mit der Buchreihe TREDITION CLASSICS verfolgt tredition das Ziel, tausende Klassiker der Weltliteratur verschiedener Sprachen wieder als gedruckte Bücher zu verlegen - und das weltweit! Die Buchreihe dient zur Bewahrung der Literatur und Förderung der Kultur. Sie trägt so dazu bei, dass viele tausend Werke nicht in Vergessenheit geraten.

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Erik Satie
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Erik Satie, geboren am 17.Mai 1866 im französischen Honfleur/Calvados, getauft im Sept. in der anglikanischen Kirche auf den Namen Eric-Alfred Leslie (katholische Wiedertaufe 1872 nach dem Tod der Mutter). Er studierte ab 1879 im Pariser Conservatoire, wurde 1882 wegen Faulheit entlassen, trat aber als Gasthörer der Harmonieklasse im folgenden Jahr erneut ein. 1884 entstand seine erste Komposition (das zehntaktige Allegro für Klavier im café-concert-Stil seiner Stiefmutter Eugénie S.-Barnetche); erstmals zeichnete er mit Erik S.(im bürgerlichen Leben nannte er sich so ab 1906). 1888 engagierte er sich wegen Geldnöten („Monsieur le Pauvre“) als zweiter Pianist, später als Dirigent im Cabaret „Chat Noir“, wo er sich an revolutionären Künstlerdebatten beteiligte. 1890 wurde er Hauskomponist und Kapellmeister des wagnerianischen Rosenkreuzer-Ordens, für dessen Soireen er die Bühnenmusik Fils des Etoiles schrieb. 1891 begegnete er Claude Debussy, mit dem er bis kurz vor dessen Tod enge Freundschaft pflegte. 1893 wurde er Gründer, Hohepriester und einziges Mitglied der „Eglise Métropolitaine d'Art de Jésus conducteur“. Vergeblich bewarb er sich 1892–96 dreimal um einen Platz in der Académie des Beaux-Arts. Zunehmend paranoid, isolierte er sich, schrieb gegen Feinde in der Kritik und auf der Bühne kalligraphische Schmähreden und zog sich 1898 aus der Bohème in die Arbeitervorstadt Arcueil-Cachan zurück. Als Mitglied des Wohltätigkeitsvereins widmete er sich der musikalischen Früherziehung und verfasste daneben fiktive, absurde Werbe-Anzeigen im Lokalblatt. Gleichzeitig wirkte er in Montmartre als Chanson-Begleiter und Arrangeur, komponierte Schlager und Bühnenstücke. 1905 trat er in die Schola Cantorum ein, um drei Jahre lang Kontrapunkt (Albert Roussel) zu studieren. 1909–10 schloss er sich der Cours de composition musicale (Formanalyse und Orchestration) bei Vincent d'Indy an. 1911 spielte Ravel mit grossem Erfolg einige seiner Klavierwerke; bei Debussy lernte Satie Stravinskij kennen. In der Folge wurde Satie ein beliebter Gegenstand des Musikjournalismus und erhielt zahlreiche Aufträge für Klavierstücke. 1912 begann seine regelmässige Produktion ironischer Zeitschriftenartikel. 1914 trat er in die Sozialistische Partei ein. Endgültige Berühmtheit erlangte er 1915 dank der Entdeckung durch Jean Cocteau, der ihn mit Picasso zusammenbrachte. Das gemeinsame Ballett Parade (1917) wurde ein Skandal-Erfolg mit gerichtlichem Nachspiel. Cocteau führte ihn in die Pariser Gesellschaft ein und erklärte ihn in seinem Manifest „Le Coq et l'Arlequin“ (1918) zur führenden Gestalt des Nachkriegsgeistes. 1919 wurde seine Musik an einer Zürcher Dada-Soirée gespielt. Gleichzeitig wurde seine überraschungsreiche, frische, einfache und populäre Schreibweise Vorbild der Künstlergruppe der „Six“. 1921 trat er in die Kommunistische Partei ein, beteiligte sich an dadaistischen Aktivitäten und erbaute mit Man Ray die erste Ready-Made-Skulptur. 1924 kehrte Satie mit den Balletten Mercure (Ausstattung Picasso) und Relâche (Francis Picabia; dazu als Entr'acte Musik zu einem anarchistischen Film René Chars mit Man Ray und Marcel Duchamp) zur Bühne zurück. Am 1.Juli 1925 starb Satie in Paris.

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Stand: 08.12.2019
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Pirjevec, J: Tito
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Partisan und Revolutionär, Staatspräsident Jugoslawiens, Diktator und Architekt eines alternativen sozialistischen Modells – bis heute entzieht sich Tito (1892–1980) jeder politisch und historisch eindimensionalen Zuordnung. Jože Pirjevec, Professor für Geschichte und ausgewiesener Tito-Experte, geht in dieser Biographie dem Phänomen Tito nach. Pirjevec folgt der Politisierung Josip Broz’, wie Tito mit bürgerlichem Namen hiess, und seinem raschen Aufstieg in der Kommunistischen Partei Jugoslawiens und zeigt, wie er aus einer zerstrittenen Partei eine schlagkräftige Partisanenarmee geformt hat, die Hitlers und Mussolinis Truppen besiegt hat. Er legt dar, mit welcher Weitsichtigkeit Tito schon bald nach dem Krieg in Opposition zu Stalin ging, wie er für Jugoslawien einen anderen sozialistischen Weg suchte und wie entscheidend er an der Gründung der Bewegung der Blockfreien Staaten beteiligt war. Aber er zeigt Tito auch als Diktator, der seine politischen Gegner gnadenlos verfolgte, sich als Held eines nationalen Mythos verehren liess und den Personenkult genoss. Er sorgte nicht für einen Nachfolger, und als Tito 1980 starb, hinterliess er ein Machtvakuum, das innerhalb weniger Jahre zum gewaltsamen Zerfall des Vielvölkerstaates führte. Diese erste umfassende Tito-Biographie, die zahlreiche Quellen erstmals zugänglich macht, liefert das lebendige Porträt der faszinierenden und oft widersprüchlichen Persönlichkeit eines der bedeutendsten Staatsmänner des 20. Jahrhunderts.

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