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Spin Doctoring
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Tough on spin, tough on the causes of spin - bei keiner anderen Partei fiel so oft die Wendung ''Spin Doctoring'' wie bei New Labour. Seit dem Amtsantritt von Tony Blair als Premierminister spielte die gezielte Manipulation der Medien eine wesentliche Rolle. Doch legte die britische Partei im Verlauf ihrer Neuerfindung zu ''New Labour'' sowie während der Wahlsiege Blairs 1997, 2001 und 2005 wirklich nur Wert auf Präsentation? Konnte eine Partei dreimal hintereinander für rhetorische Raffinesse gewählt werden, ohne dass die Wähler die Politik hinterfragten? War New Labour bei diesem Prozess abhängig von der Gunst der Medien oder mussten Journalisten eher um die Gunst von Blairs Beratern, allen voran Alastair Campbell, buhlen? Das Buch gibt einen allgemeinen Einblick zum Thema ''Spin Doctoring'' bevor anhand vieler Beispiele aus Blairs drei Amtszeiten herausgearbeitet wird, ob sich im Vereinigten Königreich eine perfekte Symbiose der Medien und Politik herausgebildet hat oder ob das ''Spin Doctoring'' von New Labour unter Blair an seine Grenzen gestossen ist und sich nicht nur für New Labour sondern auch für die Medien als kontraproduktiv erwiesen hat.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 29.02.2020
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Auf der Suche nach dem modernisierten Wahlkampf...
75,90 CHF *
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In den letzten Jahren scheint die Wahlkampfführung in Deutschland einem rapiden Wandel unterworfen zu sein, der meist als 'Amerikanisierung' oder 'Modernisierung' bezeichnet wird. Während die genaue Bedeutung dieser Begriffe meist im Dunkeln bleibt, wird auch bei der nächsten Bundestagswahl, wie schon in den Wahljahren zuvor, wieder der Vorwurf aufkommen, der Wahlkampf in Deutschland werde 'amerikanisiert', etwa da er sich auf Personen konzentriere, zunehmend negativ oder inhaltsleer werde oder bestimmt sei von Kommunikationsprofis, oft als 'Spin Doctors' bezeichnet. Aber stimmt diese weit verbreitete, plakative Behauptung über das Wahlkampfgeschehen in Deutschland wirklich? Steffen Baumhauer untersucht in seinem vorliegenden Buch die Wahlkampfführung und Wahlkampfkommunikation der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), deren Wahlkämpfe meist als besonders 'amerikanisiert' dargestellt werden. Seine Analyse der Wahlkämpfe zu den Bundestagswahlen 1998, 2002 und 2005 wird durch die Betrachtung politischer Werbung ergänzt. In der Wahlwerbung, die im Gegensatz zur medialen Wahlkampfkommunikation keinerlei journalistischen Einflüssen unterliegt, ist die Selbstdarstellungsstrategie der Politik besonders evident; mit den Wahlplakaten wird dabei das zentrale Werbemittel der Wahlkampagne analysiert. Baumhauer gelangt dabei zu einem verblüffenden Ergebnis: Der vieldiskutierte und immer wieder postulierte Wandel des deutschen Wahlkampfes ist nicht zu erkennen, der behauptete Umbruch in der Wahlkampfführung hat gar nicht stattgefunden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 29.02.2020
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Die Perfekte Partei
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Lizentiatsarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Allgemeines und Vergleiche, Note: 1, Universität Zürich (Institut für Politikwissenschaften), 37 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der deutsche Bundeskanzler wechselt seine Meinung auf Grund von Meinungsumfragen, die englischen 'Spin-Doctors' bestimmen mit Instrumenten der Marktforschung, welche Politik Tony Blair verfolgen soll und in der Schweiz wird der SVP vorgeworfen, sie besitze keine Grundeinstellung, ihre Politik werde ausschliesslich von Parteistrategen1 bestimmt. In den letzten Jahren ist das der Eindruck entstanden, Parteien würden, ähnlich wie Verkaufsartikel, den Marktgegebenheiten angepasst, derweil Ideologien in den Hintergrund treten oder ganz ausgeblendet werden. 'Das manische Bestreben der 'Spin-Doctors', das Bild der Regierung in Medien und Öffentlichkeit positiv zu beeinflussen,' so schreibt beispielsweise die Neue Zürcher Zeitung 'hat dazu geführt, dass ihren Verlautbarungen auch dann misstraut wird, wenn sie sachlich und wahrheitsgetreu sind.' (NZZ, 2000). Es wird also grundsätzlich angenommen, Politiker lügen, beziehungsweise ihre Aussagen entsprechen nicht dem, was sie denken. George Gorton, einer der einflussreichsten 'Spin-Doctors' (Nixon, Reagan, Schwarzenegger) erzählt, wie er 1996 von Boris Jelzin engagiert wurde und ihm zur Wiederwahl verhalf: 'Ich wollte gerade mit meinem Guru nach Bali fasten und meditieren gehen, als jemand anrief und sagte: ,Mr. Gorton, wir wissen alles über Sie. Wir wollen, dass Sie morgen nach Russland kommen.' (...) Als ich in Moskau ankam, lag Jelzin in den Umfragen bei sechs Prozent, vier Kandidaten lagen vor ihm.' (Weltwoche, 2003) Ohne Jelzin jemals zu treffen, schaffte es Gorton, den kranken, alkoholsüchtigen Präsidenten so zu positionieren, dass er über die Hälfte der Stimmen erzielte. Gorton's Rezept: 'We find out what the voters want, and we give it to them' ('Spinning Boris', 2003). In Zentraleuropa wird oftmals Tony Blair als der erste Politiker wahrgenommen, der seine Politik auf Wählerumfragen basiert. Sogar Mitglieder seiner Partei stellen unterdessen in Frage, ob er wirklich ideologische Werte besitzt, oder lediglich nach der optimalen Position sucht. (Rudolf Rechsteiner: 'Für mich ist Blairs Labour-Partei nicht mehr sozialdemokratisch', BZ, 2003). Auch die sonst eher zurückhaltende Financial Times zweifelt an Blairs Werten. Einen Artikel über seine Ausrichtung betitelt sie mit 'Blah Blah Blair' (NZZ, 2002).

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 29.02.2020
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Auf der Suche nach dem modernisierten Wahlkampf...
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In den letzten Jahren scheint die Wahlkampfführung in Deutschland einem rapiden Wandel unterworfen zu sein, der meist als 'Amerikanisierung' oder 'Modernisierung' bezeichnet wird. Während die genaue Bedeutung dieser Begriffe meist im Dunkeln bleibt, wird auch bei der nächsten Bundestagswahl, wie schon in den Wahljahren zuvor, wieder der Vorwurf aufkommen, der Wahlkampf in Deutschland werde 'amerikanisiert', etwa da er sich auf Personen konzentriere, zunehmend negativ oder inhaltsleer werde oder bestimmt sei von Kommunikationsprofis, oft als 'Spin Doctors' bezeichnet. Aber stimmt diese weit verbreitete, plakative Behauptung über das Wahlkampfgeschehen in Deutschland wirklich? Steffen Baumhauer untersucht in seinem vorliegenden Buch die Wahlkampfführung und Wahlkampfkommunikation der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), deren Wahlkämpfe meist als besonders 'amerikanisiert' dargestellt werden. Seine Analyse der Wahlkämpfe zu den Bundestagswahlen 1998, 2002 und 2005 wird durch die Betrachtung politischer Werbung ergänzt. In der Wahlwerbung, die im Gegensatz zur medialen Wahlkampfkommunikation keinerlei journalistischen Einflüssen unterliegt, ist die Selbstdarstellungsstrategie der Politik besonders evident; mit den Wahlplakaten wird dabei das zentrale Werbemittel der Wahlkampagne analysiert. Baumhauer gelangt dabei zu einem verblüffenden Ergebnis: Der vieldiskutierte und immer wieder postulierte Wandel des deutschen Wahlkampfes ist nicht zu erkennen, der behauptete Umbruch in der Wahlkampfführung hat gar nicht stattgefunden.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 29.02.2020
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Spin Doctoring
62,99 € *
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Tough on spin, tough on the causes of spin - bei keiner anderen Partei fiel so oft die Wendung ''Spin Doctoring'' wie bei New Labour. Seit dem Amtsantritt von Tony Blair als Premierminister spielte die gezielte Manipulation der Medien eine wesentliche Rolle. Doch legte die britische Partei im Verlauf ihrer Neuerfindung zu ''New Labour'' sowie während der Wahlsiege Blairs 1997, 2001 und 2005 wirklich nur Wert auf Präsentation? Konnte eine Partei dreimal hintereinander für rhetorische Raffinesse gewählt werden, ohne dass die Wähler die Politik hinterfragten? War New Labour bei diesem Prozess abhängig von der Gunst der Medien oder mussten Journalisten eher um die Gunst von Blairs Beratern, allen voran Alastair Campbell, buhlen? Das Buch gibt einen allgemeinen Einblick zum Thema ''Spin Doctoring'' bevor anhand vieler Beispiele aus Blairs drei Amtszeiten herausgearbeitet wird, ob sich im Vereinigten Königreich eine perfekte Symbiose der Medien und Politik herausgebildet hat oder ob das ''Spin Doctoring'' von New Labour unter Blair an seine Grenzen gestoßen ist und sich nicht nur für New Labour sondern auch für die Medien als kontraproduktiv erwiesen hat.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 29.02.2020
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Die Perfekte Partei
4,99 € *
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Lizentiatsarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Allgemeines und Vergleiche, Note: 1, Universität Zürich (Institut für Politikwissenschaften), 37 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der deutsche Bundeskanzler wechselt seine Meinung auf Grund von Meinungsumfragen, die englischen 'Spin-Doctors' bestimmen mit Instrumenten der Marktforschung, welche Politik Tony Blair verfolgen soll und in der Schweiz wird der SVP vorgeworfen, sie besitze keine Grundeinstellung, ihre Politik werde ausschliesslich von Parteistrategen1 bestimmt. In den letzten Jahren ist das der Eindruck entstanden, Parteien würden, ähnlich wie Verkaufsartikel, den Marktgegebenheiten angepasst, derweil Ideologien in den Hintergrund treten oder ganz ausgeblendet werden. 'Das manische Bestreben der 'Spin-Doctors', das Bild der Regierung in Medien und Öffentlichkeit positiv zu beeinflussen,' so schreibt beispielsweise die Neue Zürcher Zeitung 'hat dazu geführt, dass ihren Verlautbarungen auch dann misstraut wird, wenn sie sachlich und wahrheitsgetreu sind.' (NZZ, 2000). Es wird also grundsätzlich angenommen, Politiker lügen, beziehungsweise ihre Aussagen entsprechen nicht dem, was sie denken. George Gorton, einer der einflussreichsten 'Spin-Doctors' (Nixon, Reagan, Schwarzenegger) erzählt, wie er 1996 von Boris Jelzin engagiert wurde und ihm zur Wiederwahl verhalf: 'Ich wollte gerade mit meinem Guru nach Bali fasten und meditieren gehen, als jemand anrief und sagte: ,Mr. Gorton, wir wissen alles über Sie. Wir wollen, dass Sie morgen nach Russland kommen.' (...) Als ich in Moskau ankam, lag Jelzin in den Umfragen bei sechs Prozent, vier Kandidaten lagen vor ihm.' (Weltwoche, 2003) Ohne Jelzin jemals zu treffen, schaffte es Gorton, den kranken, alkoholsüchtigen Präsidenten so zu positionieren, dass er über die Hälfte der Stimmen erzielte. Gorton's Rezept: 'We find out what the voters want, and we give it to them' ('Spinning Boris', 2003). In Zentraleuropa wird oftmals Tony Blair als der erste Politiker wahrgenommen, der seine Politik auf Wählerumfragen basiert. Sogar Mitglieder seiner Partei stellen unterdessen in Frage, ob er wirklich ideologische Werte besitzt, oder lediglich nach der optimalen Position sucht. (Rudolf Rechsteiner: 'Für mich ist Blairs Labour-Partei nicht mehr sozialdemokratisch', BZ, 2003). Auch die sonst eher zurückhaltende Financial Times zweifelt an Blairs Werten. Einen Artikel über seine Ausrichtung betitelt sie mit 'Blah Blah Blair' (NZZ, 2002).

Anbieter: Thalia AT
Stand: 29.02.2020
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