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Missverstehen Sie mich richtig
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Der Schauspieler, Umweltaktivist und Autor, Hannes Jaenicke, trifft den Politiker, Autor und Juristen Gregor Gysi. Erleben Sie live, wie der Künstler, der auch im Fernsehen unermüdlich für Artenschutz und Nachhaltigkeit ?im Einsatz? ist, mit dem Präsidenten der Europäischen Linken diskutiert und ihm dabei spannende Einblicke in sein Leben, seine Projekte und sein Engagement gewährt.Der tRÄNENpALAST präsentiert in seinem beliebten Gesprächs-Format zwei Persönlichkeiten, die sich etwas zu sagen haben. Dabei treffen unterschiedliche Bereiche, Berufe und Charaktere aufeinander. Die Zuschauer sind live Zeugen dieses Zusammentreffens, das mit Schlagfertigkeit und Witz unterhält. Erhellende Einsichten und grundlegende Missverständnisse sind garantiert und bieten dem Publikum einen aufgeweckten Sonntag fernab von Sofa und Stammtisch, wenn es wieder frei nach Martin Buchholz heißt: ?Missverstehen Sie mich richtig!?Hannes Jaenicke wurde 1960 in Frankfurt am Main geboren und verbrachte einen Teil seiner Kindheit in den USA. Er absolvierte seine Schauspielausbildung am Max Reinhardt Seminar in Wien. 1984 erlebte er seinen Durchbruch mit Carl Schenkels beklemmendem Fahrstuhl-Thriller ?Abwärts? und brillierte seitdem in über 100 Projekten in Deutschland und den USA - im Fernsehen, im Kino und auf der Bühne. Neben der Schauspielerei engagiert sich Hannes Jaenicke seit vielen Jahren leidenschaftlich für den Erhalt unserer Umwelt und bedrohter Tierarten. Dies begann bereits als Teenager mit der katastrophalen Verschmutzung des Rheins durch einen deutschen Chemiekonzern. Mit 14 trat er Greenpeace als glühender Verfechter bei und hat sich diesen Eifer und unbedingten Willen zur Aufklärung bis heute behalten. Öffentlich bekannt wurde sein großes Lebensthema Nachhaltigkeit und Umweltschutz durch seine von ihm co-produzierte und bis heute andauernde ZDF- Reihe mehrfach preisgekrönter Umwelt- und Tierdokumentationen mit dem Titel ?Hannes Jaenicke: Im Einsatz für??, die dem Zuschauer auf eindringliche Weise den Zusammenhang zwischen Umweltzerstörung, Artensterben und unserem Konsumentenverhalten verdeutlicht. Auch als Bestseller-Autor legt er immer wieder den Finger in die Wunde. 2010 veröffentlichte Hannes Jaenicke sein erstes Buch: ?Wut allein reicht nicht ? Wie wir die Erde vor uns schützen können?, in dem er sich gegen die Umweltzerstörung richtet. 2013 folgte sein nächstes Buch ?Die große Volksverarsche ? Wie Industrie und Medien uns zum Narren halten - ein Konsumentennavi?. 2017 veröffentlichte er das Buch ?Wer der Herde folgt, sieht nur Ärsche ? Warum wir dringend Helden brauchen?. 2019 wurde nun sein 4. Buch veröffentlichen ?Aufschrei der Meere - Was unsere Ozeane bedroht und wie wir sie schützen müssen.? Neben seinem Einsatz für Umweltthemen engagiert sich Hannes Jaenicke auch für zahlreiche karitative Organisationen.Dr. Gregor Gysi wurde 1948 in Berlin geboren. Er prägte wie wenige andere Politiker der vergangenen Jahre die politische Debatte in Deutschland. Als Rechtsanwalt vertrat er u. a. Robert Havemann, Rudolf Bahro und Bärbel Bohley. Er war der letzte Parteivorsitzende der SED und der erste der PDS. Von 1990 bis 2002 und wieder seit 2005 ist Gysi Mitglied des Deutschen Bundestages. Mit seinen Reden fasziniert er bis heute selbst seine politischen Gegner. Als Fraktionsvorsitzender führte er die Partei Die Linke zehn Jahre lang, bis er im Herbst 2015 von der Bundesfraktions-Spitze abtrat. Nach seinem Rücktritt aus der ersten Reihe der Politik kann Gregor Gysi seine rebellischen Gedanken aus dem Bundestag nun auf anderen Bühnen preisgeben. Im Kabarett-Theater Distel tat er dies mit Witz, intellektueller Schärfe und großem Unterhaltungswert bereits im Zwiegespräch u.a. mit den Kabarettisten/Innen Lisa Fitz oder Gerhard Polt, den Politikern Peter Gauweiler und Hans-Christian Ströbele oder dem TV-Satiriker Jan Böhmermann.

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Stand: 30.05.2020
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Vielleicht will die SPD gar nicht, dass es sie ...
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Die SPD steckt in der schwersten Krise ihrer mehr als 150-jährigen Geschichte. Die Mutterpartei des sozialdemokratischen Deutschlands, der wir den Wohlfahrtsstaat und unseren liberalen, demokratischen Grundkonsens verdanken, erlebt bei Wahlen immer verheerendere Niederlagen. Die ehemals stolze linke Volkspartei ist zu einer Splitterpartei verkommen.Der Journalist Holger Fuß beschreibt eine Partei, die zerrissen ist zwischen Utopie und Pragmatismus, zwischen dem Traum vom demokratischen Sozialismus und dem Opportunismus gegenüber dem globalen Turbokapitalismus. Eine Partei, die nach außen gesellschaftlichen Zusammenhalt und Solidarität propagiert, aber intern erschreckend häufig von Intrigen, Neid und Diffamierungen geprägt ist.Fuß hat innerhalb der SPD recherchiert und mit Genossen gesprochen, die an ihrer eigenen Partei verzweifeln. Sozialdemokraten, die sich nach Aufbruchsstimmung sehnen und nach charismatischen Führungspersönlichkeiten. Herausgekommen ist ein einmaliger Einblick in den Maschinenraum eines untergehenden Schiffes. Der Autor fragt aber auch nach den Perspektiven für eine neue Sozialdemokratie, für eine starke SPD."Holger Fuß ist ein origineller Erzähler. Seine Studie über die Nöte der SPD klärt so geistreich wie ausdrucksstark auf, woran die Sozialdemokratie krankt."Jacques Schuster, Chefkommentator der Welt und Welt am Sonntag

Anbieter: buecher
Stand: 30.05.2020
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Vielleicht will die SPD gar nicht, dass es sie ...
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Die SPD steckt in der schwersten Krise ihrer mehr als 150-jährigen Geschichte. Die Mutterpartei des sozialdemokratischen Deutschlands, der wir den Wohlfahrtsstaat und unseren liberalen, demokratischen Grundkonsens verdanken, erlebt bei Wahlen immer verheerendere Niederlagen. Die ehemals stolze linke Volkspartei ist zu einer Splitterpartei verkommen.Der Journalist Holger Fuß beschreibt eine Partei, die zerrissen ist zwischen Utopie und Pragmatismus, zwischen dem Traum vom demokratischen Sozialismus und dem Opportunismus gegenüber dem globalen Turbokapitalismus. Eine Partei, die nach außen gesellschaftlichen Zusammenhalt und Solidarität propagiert, aber intern erschreckend häufig von Intrigen, Neid und Diffamierungen geprägt ist.Fuß hat innerhalb der SPD recherchiert und mit Genossen gesprochen, die an ihrer eigenen Partei verzweifeln. Sozialdemokraten, die sich nach Aufbruchsstimmung sehnen und nach charismatischen Führungspersönlichkeiten. Herausgekommen ist ein einmaliger Einblick in den Maschinenraum eines untergehenden Schiffes. Der Autor fragt aber auch nach den Perspektiven für eine neue Sozialdemokratie, für eine starke SPD."Holger Fuß ist ein origineller Erzähler. Seine Studie über die Nöte der SPD klärt so geistreich wie ausdrucksstark auf, woran die Sozialdemokratie krankt."Jacques Schuster, Chefkommentator der Welt und Welt am Sonntag

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Stand: 30.05.2020
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Poèmes - Gedichte
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Paul Verlaine (1844-1896) war unter den französischen Lyrikern der Frühmoderne der große Klangzauberer und Melodiker. 'Musik, Musik vor allen Dingen' - das war für ihn die Hauptforderung, die ein Gedicht erfüllen mußte, um ein Gedicht zu sein: 'De la musique avant toute chose'. Die kunstreiche Reimform war ihm das Mittel, Ängste zu bannen und den Widersprüchen der modernen Welterfahrung Ausdruck zu geben, ohne von ihnen zerrissen zu werden. Er aktiviert damit die magische Wurzel der Poesie: die beschwörende und verwandelnde Kraft der Klanggebärde macht es möglich, daß Ich und Welt im dichterischen Wort für einen ekstatischen Augenblick zusammenfinden. Die Klanggestalt ist also ein ganz wesentlicher Teil der Aussage. Dem wollen die neuen Übertragungen des Lyrikers Hans Krieger gerecht werden, der auch in seiner eigenen Poesie ein Meister der Wortmusik ist; fünf Gedichtbände hat er bisher veröffentlicht. In dem alten Streit, ob es beim Übersetzen von Lyrik mehr auf die Bildlichkeit oder auf die lautliche Schwingung ankomme, mehr auf die Gedankenbewegung oder auf die Klangsinnlichkeit der Versflusses, ergreift Hans Krieger entschieden Partei für den Primat des Musikalischen. Ihm geht es um den betörenden Sound Verlaines, die obertonreiche Harmonik, den vibrierenden Rhythmus. Die Malerin Christine Rieck-Sonntag hat zu dem bibliophil ausgestatteten Band einen Zyklus von 16 Zeichnungen beigesteuert, die mit fiebrig erregtem Strich die Ängste und Sehnsuchtsträume, die Schwermutsattacken und die erotischen Obsessionen Paul Verlaines in eine hochexpressive Bildsprache übersetzen.

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Stand: 30.05.2020
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Poèmes - Gedichte
24,60 € *
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Paul Verlaine (1844-1896) war unter den französischen Lyrikern der Frühmoderne der große Klangzauberer und Melodiker. 'Musik, Musik vor allen Dingen' - das war für ihn die Hauptforderung, die ein Gedicht erfüllen mußte, um ein Gedicht zu sein: 'De la musique avant toute chose'. Die kunstreiche Reimform war ihm das Mittel, Ängste zu bannen und den Widersprüchen der modernen Welterfahrung Ausdruck zu geben, ohne von ihnen zerrissen zu werden. Er aktiviert damit die magische Wurzel der Poesie: die beschwörende und verwandelnde Kraft der Klanggebärde macht es möglich, daß Ich und Welt im dichterischen Wort für einen ekstatischen Augenblick zusammenfinden. Die Klanggestalt ist also ein ganz wesentlicher Teil der Aussage. Dem wollen die neuen Übertragungen des Lyrikers Hans Krieger gerecht werden, der auch in seiner eigenen Poesie ein Meister der Wortmusik ist; fünf Gedichtbände hat er bisher veröffentlicht. In dem alten Streit, ob es beim Übersetzen von Lyrik mehr auf die Bildlichkeit oder auf die lautliche Schwingung ankomme, mehr auf die Gedankenbewegung oder auf die Klangsinnlichkeit der Versflusses, ergreift Hans Krieger entschieden Partei für den Primat des Musikalischen. Ihm geht es um den betörenden Sound Verlaines, die obertonreiche Harmonik, den vibrierenden Rhythmus. Die Malerin Christine Rieck-Sonntag hat zu dem bibliophil ausgestatteten Band einen Zyklus von 16 Zeichnungen beigesteuert, die mit fiebrig erregtem Strich die Ängste und Sehnsuchtsträume, die Schwermutsattacken und die erotischen Obsessionen Paul Verlaines in eine hochexpressive Bildsprache übersetzen.

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Stand: 30.05.2020
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Unterwerfung (eBook, ePUB)
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»Man kann diesen Roman kaum aus der Hand legen … Kein Autor hält der off enen Gesellschaft ihre Albträume so schonungslos vor wie er.«Sandra Kegel, F.A.Z.»Je suis Houellebecq.«Doris Akrap, taz»Es ist eines von Michel Houellebecqs besten Büchern … eine literarische Möglichkeit der Welt. Dafür ist Literatur erfunden worden.«Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung»Ich halte ›Unterwerfung‹ für eine der gelungensten, weil fantasievollsten, witzigsten, um nicht zu sagen aberwitzigsten Arbeiten, die der Autor je geschaffen hat … ein grandioses Buch.« Tilman Krause, DIE WELT»Houellebecq beschreibt … die Trostlosigkeit der französischen (und europäischen) Gegenwart, in der jeder willenlos dem Drang ausgeliefert ist, sich in der von Geld und Gier getriebenen Marktgesellschaft einen beneidenswerten Platz zu erkämpfen.«Romain Leick, Der Spiegel»Mehr als jeder andere europäische Schriftsteller der Gegenwart hat Houellebecq die Sensibilität und den Mut, schwelende Konflikte zu erkennen und erzählerisch fortzuspinnen.« Jan Küveler, Welt am Sonntag»Wem es gelingt, mich zu vereinnahmen, ist noch nicht geboren.« Michel HouellebecqDas meint die Klassik Radio Redaktion: Über dieses aktuelle Buch von Michele Houllebebeq (uellbek) wird nicht nur hierzulande heftig debattiert. Die Frage die in diesem Zusammenhang meistens gestellt wird: wie moralisch oder unmoralisch ist es das literarische Szenario einer europäischen Islamisierung zu entwerfen? Denn Unterwerfung ist ein Buch über den Sieg einer islamischen Partei im Jahr 2022 in Frankreich. Es handelt vom Zusammenprall der Kulturen und stellt Fragen die heute so aktuell sind wie nie. Bei aller Kritik: Es ist ein Roman – möchte man denen zurufen, die meinen der Autor schüre den Islamismus – es ist nicht wie ein Sachbuch, ein politisches Manifest oder eine Bedienungsanleitung zu lesen. Michele Houllebebeqs neuer Roman Unterwerfung ist auch als eBook bei Dumont erschienen.

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Stand: 30.05.2020
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Unterwerfung (eBook, ePUB)
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»Man kann diesen Roman kaum aus der Hand legen … Kein Autor hält der off enen Gesellschaft ihre Albträume so schonungslos vor wie er.«Sandra Kegel, F.A.Z.»Je suis Houellebecq.«Doris Akrap, taz»Es ist eines von Michel Houellebecqs besten Büchern … eine literarische Möglichkeit der Welt. Dafür ist Literatur erfunden worden.«Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung»Ich halte ›Unterwerfung‹ für eine der gelungensten, weil fantasievollsten, witzigsten, um nicht zu sagen aberwitzigsten Arbeiten, die der Autor je geschaffen hat … ein grandioses Buch.« Tilman Krause, DIE WELT»Houellebecq beschreibt … die Trostlosigkeit der französischen (und europäischen) Gegenwart, in der jeder willenlos dem Drang ausgeliefert ist, sich in der von Geld und Gier getriebenen Marktgesellschaft einen beneidenswerten Platz zu erkämpfen.«Romain Leick, Der Spiegel»Mehr als jeder andere europäische Schriftsteller der Gegenwart hat Houellebecq die Sensibilität und den Mut, schwelende Konflikte zu erkennen und erzählerisch fortzuspinnen.« Jan Küveler, Welt am Sonntag»Wem es gelingt, mich zu vereinnahmen, ist noch nicht geboren.« Michel HouellebecqDas meint die Klassik Radio Redaktion: Über dieses aktuelle Buch von Michele Houllebebeq (uellbek) wird nicht nur hierzulande heftig debattiert. Die Frage die in diesem Zusammenhang meistens gestellt wird: wie moralisch oder unmoralisch ist es das literarische Szenario einer europäischen Islamisierung zu entwerfen? Denn Unterwerfung ist ein Buch über den Sieg einer islamischen Partei im Jahr 2022 in Frankreich. Es handelt vom Zusammenprall der Kulturen und stellt Fragen die heute so aktuell sind wie nie. Bei aller Kritik: Es ist ein Roman – möchte man denen zurufen, die meinen der Autor schüre den Islamismus – es ist nicht wie ein Sachbuch, ein politisches Manifest oder eine Bedienungsanleitung zu lesen. Michele Houllebebeqs neuer Roman Unterwerfung ist auch als eBook bei Dumont erschienen.

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Stand: 30.05.2020
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... Lieber Harry, sitze in einer Kloster-, nich...
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Während der Lektoratsarbeit zum Lob der Anarchie – Erlesenes und Erfahrenes – entstand ein Briefwechsel zwischen Autor und Herausgeber. Die ursprüngliche Idee, diesen Briefwechsel mit ins Lob der Anarchie aufzunehmen, mußte wegen des sich immer weiter ausdehnenden Umfangs aufgegeben werden. – Der Briefwechsel begleitet die Entstehung des Buches vom 18. Januar 2003 bis 13. März 2004, insgesamt 71 Briefe und Kartengrüße.Uns begegnen Gustav Landauer, Wolfgang Harich, Erich Mühsam, George Bush, Hannah Arendt, Célin, Arthimedes aus Kos, Peter Maffay, Walter Jens, Lea Rosh, Caesar Nero, Peter Eisenman und etliche andere.Auszüge aus dem Briefwechsel:Lieber Harry, 18. Januar 2003habe mich der (un)freiwilligen Fronarbeit des Sortierens unterworfen, habe u.a. auch das gefunden:Harry Pross. Der Staat gilt als Erzfeind. Hundert Jahre nach der Geburt eines deutschen Anarchisten und Anarchismus, Anarchismus, Anarchismus! Harichs „Kritik der revolutionären Ungeduld“. – Meine Idee: Wärst Du damit einverstanden, wenn wir diese und andere Texte als ein „Harry-Pross-Brevier“ herausgeben?!?Lieber Bernd, 22. 1. 03Deine Sortiererei muß Dir arg langweilig geworden sein, wenn Du auf so eine krude Idee kommst, „ein Brevier“ daraus zu machen. Natürlich habe ich noch viel mehr Anarchistisches geschrieben, Einleitung zu Landauers Revolution, zu Mühsam, Kropotkin usw. – aber finden Sie das einmal.Lieber Bernd, 1. 5. 03viel hat die Nachlese bis jetzt nicht ergeben, fehlen noch Sacco und Vanzetti, denn die Bush-Gang ist mit ihrem Marsch in die „unipolare“ Weltherrschaft offensichtlich übergeschnappt. [.] Titel? Gegen die freiwillig Knechtschaft (Boetie-Zitat!)Lieber Harry, 6. Mai 03Dein Titelvorschlag: Gegen die freiwillige Knechtschaft – einver-standen. „.das ist schon ein schreckliches Unglück, einem Herrn unterworfen zu sein.“Lieber Bernd, 8. 5. 03ob der Bürger seinem Staat treu sein kann, ist mir immer noch fraglich, weil ich mit dem seligen Silone meine, daß die öffentliche Sicherheit sich besser öffentliche Gefahr nennen sollte. [.] Titel denke ich momentan (!) Lob der Anarchie, Motto: Kants Definition.Lieber Harry, 20. Mai 2003Lob der Anarchie – hört sich gut an, läßt an Erasmus denken: das Lob der Torheit. – Lob der Anarchie, da werden aber einige durchdrehen, „herrschte“ doch im Irak die „Anarchie“.Lieber Harry, 18. September 2003sitze in einer Zelle (nicht im Knast), sondern im Kloster Philotheou auf dem Heiligen Berg Athos, und lese einen Aufsatz NICHTS VOR DER ZEIT über die kabbalistische Lehre vom Zimzum (Schilderung der Selbstzusammenziehung Gottes vor der Erschaffung der Welt).Lieber Bernd, 16. 10. 03Buchmesse. Tempi passati, mit dem alten Rohwolt und Stomps am Nachbarstand und beide besoffen von Erinnerungen an die 1920er in Berlin. Piper im hessischen Hof, und das karge Brot der Deutschen Rundschau.Lieber Harry, 18. Oktober 2003heute werde ich eine wichtige Entscheidung treffen: ich werde die Frankfurter Rundschau, die wir abonniert haben, abbestellen. Das neue Layout ist so schauderhaft, dämlich überdimensionierte Fotos, verhuschte, verquaste Farbidiotie, bunter Mischmasch.Lieber Bernd, Sonntag 26. 10. 03Dein Mißvergnügen am FR-Abo zeigt „Außen hui, innen pfui?“ als Weltsymbol des Kapitalismus, überall mit bunten Farben gesprayt, ganz im Interesse der Plutokraten.Lieber Harry, 4. Dezember 2003beiliegend die Traven-CD zum Verschenken. [.] Was hältst Du von Walter Jens „Vergeßlichkeit“ – NSDAP ?!?Lieber Bernd, 8. 12. 03Du fragst nach Jens Vergeßlichkeit. Wir sind derselbe Jahrgang, 1923, und waren vorher Mitglieder der „Staatsjugend“ per Gesetz. [.] Aber natürlich: die Partei, die Partei, die hat immer Recht, und sie kann nur dort Recht haben, wo die Kartei immer Recht hat.Lieber Harry, 13. März 2004Du hast Recht, jetzt beenden wir diesen Briefwechsel, aber eigentlich sehr schade.Herzliche Grüße an Dich und Frau Marianne. Bernd

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Vielleicht will die SPD gar nicht, dass es sie ...
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Die SPD steckt in der schwersten Krise ihrer mehr als 150-jährigen Geschichte. Die Mutterpartei des sozialdemokratischen Deutschlands, der wir den Wohlfahrtsstaat und unseren liberalen, demokratischen Grundkonsens verdanken, erlebt bei Wahlen immer verheerendere Niederlagen. Die ehemals stolze linke Volkspartei ist zu einer Splitterpartei verkommen.Der Journalist Holger Fuß beschreibt eine Partei, die zerrissen ist zwischen Utopie und Pragmatismus, zwischen dem Traum vom demokratischen Sozialismus und dem Opportunismus gegenüber dem globalen Turbokapitalismus. Eine Partei, die nach außen gesellschaftlichen Zusammenhalt und Solidarität propagiert, aber intern erschreckend häufig von Intrigen, Neid und Diffamierungen geprägt ist.Fuß hat innerhalb der SPD recherchiert und mit Genossen gesprochen, die an ihrer eigenen Partei verzweifeln. Sozialdemokraten, die sich nach Aufbruchsstimmung sehnen und nach charismatischen Führungspersönlichkeiten. Herausgekommen ist ein einmaliger Einblick in den Maschinenraum eines untergehenden Schiffes. Der Autor fragt aber auch nach den Perspektiven für eine neue Sozialdemokratie, für eine starke SPD."Holger Fuß ist ein origineller Erzähler. Seine Studie über die Nöte der SPD klärt so geistreich wie ausdrucksstark auf, woran die Sozialdemokratie krankt."Jacques Schuster, Chefkommentator der Welt und Welt am Sonntag

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