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Bausatz Pollin Spiel Drei in Reih
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Bausatz Pollin Spiel "Drei in Reih": Dieser Bausatz eignet sich durch seine robuste Ausführung besonders als Lernbausatz zum Einstieg ins Elektronikbasteln. Dieser Bausatz eignet sich durch seine robuste Ausführung besonders als Lernbausatz zum Einstieg ins Elektronikbasteln. Das Pollin Spiel „Drei in Reih“ wird von zwei Parteien gespielt. Ziel ist es eine jeweils rote oder grüne 3er-Kette zu generieren. Dazu können die LEDs entweder rot oder grün, oder durch Gegensetzen orange angesteuert werden. Gewonnen hat die Partei welche zuerst eine rein rote bzw. grüne 3er-Kette (horizontal, vertikal oder diagonal) setzen kann. Technische Daten: Versorgungsspannung 9 V- über Batterie / Akku oder Netzteil Stromaufnahme max. 95 mA 9 DUO-LEDs, 5mm rot-grün Maße (LxBxH): 135 x 54.x 18 mm Gewicht: 37g Weitere technische Daten siehe Downloads Lieferumfang: Leiterplatte mit allen Bauteilen und Anleitung inklusive 20 Stück Codierbrücken - Bausatz Pollin Spiel, "Drei in Reih" V1.0

Anbieter: Pollin Electronic
Stand: 24.02.2020
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Otto Felix Kanitz
24,90 € *
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Als profunder Kenner der Sozialdemokratie hat sich Prof. Heinz Weiss in seinem neuen Buch einem in unseren Tagen beinahe vergessenen Sozialisten der Zwischenkriegszeit gewidmet: Otto Felix Kanitz. Er war charismatischer Vor- und Querdenker der Partei, galt aber auch manchen in den eigenen sozialdemokratischen Reihen mit seinen "modernen Ideen" wie einer reformierten Pädagogik als Enfant terrible. Kanitz warb erfolgreich im In- und Ausland für die Ideen der Kinderfreunde und veröffentlichte unzählige Beiträge zu diversen sozialdemokratischen Schwerpunktthemen. Auf dem Höhepunkt seiner politischen Karriere wendete sich jedoch das Blatt und für Kanitz begann ein langer Leidensweg, der im KZ Buchenwald sein schreckliches Ende nahm.Heinz Weiss beleuchtet die wichtigsten Stationen im Leben von Kanitz, lässt dessen Fans, aber auch Gegner zu Wort kommen und bietet dem interessierten Leser mit dem bewegten Leben von Otto Felix Kanitz die Möglichkeit, die österreichische Geschichte der Zwischenkriegszeit aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.Mit dem vorliegenden Buch setzt Prof. Heinz Weiss nach "Das Rote Schönbrunn" und "Freundschaft in Hietzing" (erschienen im echomedia buchverlag) einen weiteren Markstein in der Aufarbeitung der Geschichte der österreichischen Sozialdemokratie.

Anbieter: buecher
Stand: 24.02.2020
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Otto Felix Kanitz
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Als profunder Kenner der Sozialdemokratie hat sich Prof. Heinz Weiss in seinem neuen Buch einem in unseren Tagen beinahe vergessenen Sozialisten der Zwischenkriegszeit gewidmet: Otto Felix Kanitz. Er war charismatischer Vor- und Querdenker der Partei, galt aber auch manchen in den eigenen sozialdemokratischen Reihen mit seinen "modernen Ideen" wie einer reformierten Pädagogik als Enfant terrible. Kanitz warb erfolgreich im In- und Ausland für die Ideen der Kinderfreunde und veröffentlichte unzählige Beiträge zu diversen sozialdemokratischen Schwerpunktthemen. Auf dem Höhepunkt seiner politischen Karriere wendete sich jedoch das Blatt und für Kanitz begann ein langer Leidensweg, der im KZ Buchenwald sein schreckliches Ende nahm.Heinz Weiss beleuchtet die wichtigsten Stationen im Leben von Kanitz, lässt dessen Fans, aber auch Gegner zu Wort kommen und bietet dem interessierten Leser mit dem bewegten Leben von Otto Felix Kanitz die Möglichkeit, die österreichische Geschichte der Zwischenkriegszeit aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.Mit dem vorliegenden Buch setzt Prof. Heinz Weiss nach "Das Rote Schönbrunn" und "Freundschaft in Hietzing" (erschienen im echomedia buchverlag) einen weiteren Markstein in der Aufarbeitung der Geschichte der österreichischen Sozialdemokratie.

Anbieter: buecher
Stand: 24.02.2020
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Meine Erlebnisse als Bergarbeiter im Ruhrgebiet
10,20 € *
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So atemlos, wie sich der erste Arbeitstag des "Freiwilligen Stenbock" hinter der Kohlenschaufel gestaltet, so atemlos legt man dieses Buch nach der Lektüre beiseite. Dabei hat man doch "nur" (erneut) ein Buch über den Bergbau gelesen. Kann denn so etwas überhaupt noch Spannung erzeugen? Bei allen Vor-Urteilen gegenüber dieser Gattung: Es kann. Vielleicht liegt der Grund darin, daß Graf Alexander Stenbock-Fermor (1902-1972) als gänzlich Fremder in das Ruhrgebiet kam. Sowohl der Bergbau als auch die Landschaft waren ihm bis dahin völlig unbekannt. So liest sich sein Bericht streckenweise tatsächlich wie ein Abenteuer-Buch, als Aufzeichnung einer Entdeckungsreise in eine unbekannte Welt. Stenbock-Fermor selbst kam aus einer ganz anderen Welt. Mütterlicherseits aus russischem Fürstengeschlecht und väterlicherseits aus ältestem schwedischen Adel stammend, wurde er auf Schloss Nitau bei Riga geboren. Er besuchte ein Internat in Thüringen, beteiligte sich als junger Freiwilliger der Baltischen Landeswehr "begeistert" an den Kämpfen gegen die Rote Armee (1918/19), emigrierte mit seinen Eltern nach Mecklenburg in Deutschland (1920), wo er nach dem Abitur ein Ingenieurstudium begann. Als mittelloser Student entschied sich Stenbock-Fermor Ende 1922 schließlich, ein Jahr lang sein Brot als Bergmann zu verdienen, "als Proletarier unter Proletariern": im Ruhrgebiet, diesem "Lande ohne Seele, ohne Himmel und Schönheit", in Hamborn, wobei er nie zuvor "eine reiz- und seelenlosere Stadt" sah, auf der Schachtanlage Friedrich Thyssen IV. Dieses eine Jahr, dieses eine Jahr als Schlepper unter Tage, sollte das weitere Leben und Schaffen Stenbock-Fermors nachhaltig verändern. Zum einen begründete sein fünf Jahre später erschienenes Buch "Meine Erlebnisse als Bergarbeiter" seinen Weg als freier Schriftsteller, nachdem er sich zuvor in verschiedenen anderen Berufen versucht hatte (Journalist, Buchhändlerlehrling, Bibliothekar, Verlagsgehilfe). Zum zweiten lösten seine unmittelbaren Erfahrungen mit der Welt der Arbeit eine ideologische Umkehr aus. "Da fiel denn mein altes schönes Weltbild ziemlich kläglich zusammen", räumte Stenbock-Fermor später ein. Wie der Widerspruch es wollte, wurde aus dem überkommenen Weißgardisten ein überzeugter Rotgardist, Mitglied der Kommunistischen Partei (KPD) und des Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller (BPRS), kurz: "Der rote Graf", wie später die aus dem Nachlass publizierte Autobiographie Stenbock-Fermors heißt (1973). Aus dem Nachwort von Dirk Hallenberger

Anbieter: buecher
Stand: 24.02.2020
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Meine Erlebnisse als Bergarbeiter im Ruhrgebiet
9,90 € *
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So atemlos, wie sich der erste Arbeitstag des "Freiwilligen Stenbock" hinter der Kohlenschaufel gestaltet, so atemlos legt man dieses Buch nach der Lektüre beiseite. Dabei hat man doch "nur" (erneut) ein Buch über den Bergbau gelesen. Kann denn so etwas überhaupt noch Spannung erzeugen? Bei allen Vor-Urteilen gegenüber dieser Gattung: Es kann. Vielleicht liegt der Grund darin, daß Graf Alexander Stenbock-Fermor (1902-1972) als gänzlich Fremder in das Ruhrgebiet kam. Sowohl der Bergbau als auch die Landschaft waren ihm bis dahin völlig unbekannt. So liest sich sein Bericht streckenweise tatsächlich wie ein Abenteuer-Buch, als Aufzeichnung einer Entdeckungsreise in eine unbekannte Welt. Stenbock-Fermor selbst kam aus einer ganz anderen Welt. Mütterlicherseits aus russischem Fürstengeschlecht und väterlicherseits aus ältestem schwedischen Adel stammend, wurde er auf Schloss Nitau bei Riga geboren. Er besuchte ein Internat in Thüringen, beteiligte sich als junger Freiwilliger der Baltischen Landeswehr "begeistert" an den Kämpfen gegen die Rote Armee (1918/19), emigrierte mit seinen Eltern nach Mecklenburg in Deutschland (1920), wo er nach dem Abitur ein Ingenieurstudium begann. Als mittelloser Student entschied sich Stenbock-Fermor Ende 1922 schließlich, ein Jahr lang sein Brot als Bergmann zu verdienen, "als Proletarier unter Proletariern": im Ruhrgebiet, diesem "Lande ohne Seele, ohne Himmel und Schönheit", in Hamborn, wobei er nie zuvor "eine reiz- und seelenlosere Stadt" sah, auf der Schachtanlage Friedrich Thyssen IV. Dieses eine Jahr, dieses eine Jahr als Schlepper unter Tage, sollte das weitere Leben und Schaffen Stenbock-Fermors nachhaltig verändern. Zum einen begründete sein fünf Jahre später erschienenes Buch "Meine Erlebnisse als Bergarbeiter" seinen Weg als freier Schriftsteller, nachdem er sich zuvor in verschiedenen anderen Berufen versucht hatte (Journalist, Buchhändlerlehrling, Bibliothekar, Verlagsgehilfe). Zum zweiten lösten seine unmittelbaren Erfahrungen mit der Welt der Arbeit eine ideologische Umkehr aus. "Da fiel denn mein altes schönes Weltbild ziemlich kläglich zusammen", räumte Stenbock-Fermor später ein. Wie der Widerspruch es wollte, wurde aus dem überkommenen Weißgardisten ein überzeugter Rotgardist, Mitglied der Kommunistischen Partei (KPD) und des Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller (BPRS), kurz: "Der rote Graf", wie später die aus dem Nachlass publizierte Autobiographie Stenbock-Fermors heißt (1973). Aus dem Nachwort von Dirk Hallenberger

Anbieter: buecher
Stand: 24.02.2020
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Der Wandel Horst Mahlers von der RAF zur NPD. D...
14,40 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1.0, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: In einem ersten Schritt rekapituliert die Arbeit die Biografie, das Schaffen, aber auch die Strafanfälligkeit Horst Mahlers von der frühen Studentenzeit der 60er Jahre bis heute. Anschließend werden die Denkmuster seiner politischen Agitation sowohl zu Zeiten der RAF als auch der NPD bzw. der Neuen Rechten aufgedeckt, die sich erstaunlich ähnlich sind und in drei überspannenden Konstanten zusammenhängen. Schließlich soll ein Bezug zur Erinnerungskultur im Nachkriegsdeutschland hergestellt werden. Ziel dieser Arbeit ist es deshalb auch, anhand eines explorativen Designs einen Erklärungsansatz für die biografische Entwicklung von Horst Mahler zu entwickeln.Der Fall Horst Mahler erfährt seit der Jahrtausendwende enorme mediale Aufmerksamkeit. Der einstige Mitbegründer der Rote Armee Fraktion (RAF), jener linksterroristischen Untergrundorganisation, die sich gegen die Unreflektiertheit ihrer aus der NS-Zeit mit Schuld und Verantwortung belasteten Elterngeneration sowie den daraus resultierenden deutschen Unrechtsstaat auflehnte, trat am 12. August 2000 der rechtsextremistischen Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) bei.Verantwortlich für die öffentliche Zuwendung zur Biografie und Lebenswerk Mahlers ist weniger der Umstand, dass er der letzte verbliebene Mitgründer der RAF ist, sondern vielmehr sein ideologischer Schwenk vom Linksterrorismus der 1960er und 1970er Jahre hin zum Rechtsfaschismus in der so genannten Neuen Rechten. Diese persönliche Entwicklung Mahlers ist auf verschiedenste Art und Weise betitelt worden: als "ideological journey", als "change of heart" sowie als "political odyssey from left-wing terrorist to spokesman and strategist for latter-day Nazis [which] is unique". Nie aber ist der biografische Zusammenhang der Entwicklung Horst Mahlers analytisch untersucht worden. Der Anschein der Inkonsistenz und Unreflektiertheit des Denkens und auch Handelns Mahlers hält diesem Versuch freilich nicht stand.

Anbieter: buecher
Stand: 24.02.2020
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Der Wandel Horst Mahlers von der RAF zur NPD. D...
13,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1.0, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: In einem ersten Schritt rekapituliert die Arbeit die Biografie, das Schaffen, aber auch die Strafanfälligkeit Horst Mahlers von der frühen Studentenzeit der 60er Jahre bis heute. Anschließend werden die Denkmuster seiner politischen Agitation sowohl zu Zeiten der RAF als auch der NPD bzw. der Neuen Rechten aufgedeckt, die sich erstaunlich ähnlich sind und in drei überspannenden Konstanten zusammenhängen. Schließlich soll ein Bezug zur Erinnerungskultur im Nachkriegsdeutschland hergestellt werden. Ziel dieser Arbeit ist es deshalb auch, anhand eines explorativen Designs einen Erklärungsansatz für die biografische Entwicklung von Horst Mahler zu entwickeln.Der Fall Horst Mahler erfährt seit der Jahrtausendwende enorme mediale Aufmerksamkeit. Der einstige Mitbegründer der Rote Armee Fraktion (RAF), jener linksterroristischen Untergrundorganisation, die sich gegen die Unreflektiertheit ihrer aus der NS-Zeit mit Schuld und Verantwortung belasteten Elterngeneration sowie den daraus resultierenden deutschen Unrechtsstaat auflehnte, trat am 12. August 2000 der rechtsextremistischen Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) bei.Verantwortlich für die öffentliche Zuwendung zur Biografie und Lebenswerk Mahlers ist weniger der Umstand, dass er der letzte verbliebene Mitgründer der RAF ist, sondern vielmehr sein ideologischer Schwenk vom Linksterrorismus der 1960er und 1970er Jahre hin zum Rechtsfaschismus in der so genannten Neuen Rechten. Diese persönliche Entwicklung Mahlers ist auf verschiedenste Art und Weise betitelt worden: als "ideological journey", als "change of heart" sowie als "political odyssey from left-wing terrorist to spokesman and strategist for latter-day Nazis [which] is unique". Nie aber ist der biografische Zusammenhang der Entwicklung Horst Mahlers analytisch untersucht worden. Der Anschein der Inkonsistenz und Unreflektiertheit des Denkens und auch Handelns Mahlers hält diesem Versuch freilich nicht stand.

Anbieter: buecher
Stand: 24.02.2020
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Er rührte an den Schlaf der Welt. Ernst Busch
25,70 € *
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Ernst Busch (1900 - 1980) war in den zwanziger Jahren ein Bühnen- und Filmstar an der Seite von Gustaf Gründgens, Theo Lingen, Heinrich George, Lotte Lenya. Seine Konzerte, Rundfunkauftritte und Platten haben die Musik von Paul Dessau, Kurt Weill, Hanns Eisler populär gemacht. Busch wurde von den Nazis als Hochverräter verurteilt. 1946 gründete er die erste und einzige Schallplattenfirma der DDR, geriet jedoch mit der SED in Konflikt. Zugleich feierte er als Brecht-Schauspieler Triumphe und seine Lieder sind eine Chronik des 20. Jahrhunderts. Noch in den sechziger Jahren gelang ihm ein Comeback als Sänger. In der Sowjetunion galt er als "größter Deutscher" neben Heine, Marx und Goethe. Seine Songs, von Atomkraftgegnern auf den Barrikaden in Brokdorf gesungen, beeinflussten die Band "TonSteineScherben" ebenso wie den Liedermacher Gerhard Gundermann.Eine Ikone zwischen Pop und PropagandaErnst Busch (19001980) war einer der schillerndsten Bühnenstars, die Deutschland im 20. Jahrhundert zu bieten hatte. Einer, dem der Ruch der Revolte anhaftete. Eine Ikone der Linken. Berühmt wurde er 1930 als Moritatensänger in der Verfilmung der Dreigroschenoper", legendär als singender Truppenbetreuer im Spanischen Bürgerkrieg und berüchtigt durch die Hymne Die Partei hat immer recht". Propaganda-Parolen und Shakespeare, Kästner-Gedichte und Chansons von Tucholsky/Eisler was er sang, sprach und spielte, geriet stets zur Gratwanderung zwischen Kunst und Politik, zwischen Ideologie und Entertainment. Sein Publikum berauschte sich am Klang seiner metallenen Stimme, schmückte ihn mit Beinamen wie Barrikaden-Caruso", Rote Nachtigall" und singendes Herz der Arbeiterklasse".Ernst Busch war Werftarbeiter in der Kaiserzeit in Kiel, Theaterschauspieler bei Piscator in Berlin, Kabarett-, Kino- und Schallplattenstar der späten Weimarer Republik, Rhapsode des antifaschistischen Widerstands im Exil, Gefangener des Naziregimes, Gründer der ersten und einzigen Schallplattenfirma der DDR, international gefeierter Brecht-Schauspieler, Kapitalist, Stalinist und Querulant im SED-Staat, populärster deutscher Künstler in der Sowjetunion, Kultfigur der westdeutschen 68er. Die Liste seiner Fans reicht von Heinrich Mann über Pete Seeger bis zu den Punks der Hamburger Hausbesetzerszene.Jochen Voit erschließt in seiner grandios erzählten Biographie eine Jahrhundertgestalt und ihre Epoche.

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Stand: 24.02.2020
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Er rührte an den Schlaf der Welt. Ernst Busch
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Ernst Busch (1900 - 1980) war in den zwanziger Jahren ein Bühnen- und Filmstar an der Seite von Gustaf Gründgens, Theo Lingen, Heinrich George, Lotte Lenya. Seine Konzerte, Rundfunkauftritte und Platten haben die Musik von Paul Dessau, Kurt Weill, Hanns Eisler populär gemacht. Busch wurde von den Nazis als Hochverräter verurteilt. 1946 gründete er die erste und einzige Schallplattenfirma der DDR, geriet jedoch mit der SED in Konflikt. Zugleich feierte er als Brecht-Schauspieler Triumphe und seine Lieder sind eine Chronik des 20. Jahrhunderts. Noch in den sechziger Jahren gelang ihm ein Comeback als Sänger. In der Sowjetunion galt er als "größter Deutscher" neben Heine, Marx und Goethe. Seine Songs, von Atomkraftgegnern auf den Barrikaden in Brokdorf gesungen, beeinflussten die Band "TonSteineScherben" ebenso wie den Liedermacher Gerhard Gundermann.Eine Ikone zwischen Pop und PropagandaErnst Busch (19001980) war einer der schillerndsten Bühnenstars, die Deutschland im 20. Jahrhundert zu bieten hatte. Einer, dem der Ruch der Revolte anhaftete. Eine Ikone der Linken. Berühmt wurde er 1930 als Moritatensänger in der Verfilmung der Dreigroschenoper", legendär als singender Truppenbetreuer im Spanischen Bürgerkrieg und berüchtigt durch die Hymne Die Partei hat immer recht". Propaganda-Parolen und Shakespeare, Kästner-Gedichte und Chansons von Tucholsky/Eisler was er sang, sprach und spielte, geriet stets zur Gratwanderung zwischen Kunst und Politik, zwischen Ideologie und Entertainment. Sein Publikum berauschte sich am Klang seiner metallenen Stimme, schmückte ihn mit Beinamen wie Barrikaden-Caruso", Rote Nachtigall" und singendes Herz der Arbeiterklasse".Ernst Busch war Werftarbeiter in der Kaiserzeit in Kiel, Theaterschauspieler bei Piscator in Berlin, Kabarett-, Kino- und Schallplattenstar der späten Weimarer Republik, Rhapsode des antifaschistischen Widerstands im Exil, Gefangener des Naziregimes, Gründer der ersten und einzigen Schallplattenfirma der DDR, international gefeierter Brecht-Schauspieler, Kapitalist, Stalinist und Querulant im SED-Staat, populärster deutscher Künstler in der Sowjetunion, Kultfigur der westdeutschen 68er. Die Liste seiner Fans reicht von Heinrich Mann über Pete Seeger bis zu den Punks der Hamburger Hausbesetzerszene.Jochen Voit erschließt in seiner grandios erzählten Biographie eine Jahrhundertgestalt und ihre Epoche.

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Stand: 24.02.2020
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