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Elm:Geschichte eines Historikers
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Erscheinungsdatum: 10/2018, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Geschichte eines Historikers, Titelzusatz: Erinnerungen aus drei deutschen Staaten, Autor: Elm, Ludwig, Verlag: Papyrossa Verlags GmbH + // PapyRossa Verlag, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Erinnerung // Historische Autobiographien // Geschichte // Theorie // Philosophie // Ideologie // Innerparteilich // Partei // politisch // Politik // Politikwissenschaft // Politologie // Zwanzigstes Jahrhundert // Deutschland // 20. Jahrhundert // 1900 bis 1999 n. Chr // 21. Jahrhundert // 2000 bis 2100 n. Chr // Biografien: Wirtschaft und Industrie // Autobiografie: Philosophie und Sozialwissenschaften // Politische Ideologien // Politische Parteien // Geschichte: Theorie und Methoden // Geschichte: Ereignisse und Themen, Rubrik: Politikwissenschaft // Soziologie, Allgemeines, Seiten: 395, Gewicht: 497 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 05.08.2020
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Die Sowjetmacht
35,90 € *
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Die Oktoberrevolution 1917 in Russland prägte nicht nur die Geschichte Europas, sondern veränderte die ganze Welt. Das erste Jahr der Herrschaft der Bolschewiki ist Gegenstand der umfangreichen Untersuchung des amerikanischen Historikers Alexander Rabinowitch. Der Mehring Verlag veröffentlicht im März 2010 das Buch »Die Sowjetmacht. Das erste Jahr«, das nach zwanzigjähriger Forschungsarbeit entstanden ist. Seit 1991 war es Rabinowitch möglich, in den Archiven der Regierung und Kommunistischen Partei in Moskau und danach in Leningrad zu arbeiten. 1993 erhielt er sogar Zugang zu den ehemaligen KGB-Archiven. Detailreich folgt das Buch den Auseinandersetzungen innerhalb der bolschewistischen Partei, schildert Rabinowitch Persönlichkeiten der revolutionären Bewegung, zeigt er die bedrohlichen Hindernisse, die sich dem jungen Regime entgegenstellen. Gestützt auf sein Studium der Archive lehnt Rabinowitch die Darstellungen der Russischen Revolution ab, die viele Jahrzehnte die Geschichtswissenschaft und die öffentliche Diskussion dominiert haben: Erstens die Schule der stalinistischen Fälschung, die nicht nur in der ehemaligen Sowjetunion verbreitet war, und zweitens die Tendenz, die die Oktoberrevolution als Putsch einer Partei ansah, die über keine Unterstützung in den Massen verfügte und daher mit Terror regierte.

Anbieter: buecher
Stand: 05.08.2020
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Die Sowjetmacht
34,90 € *
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Die Oktoberrevolution 1917 in Russland prägte nicht nur die Geschichte Europas, sondern veränderte die ganze Welt. Das erste Jahr der Herrschaft der Bolschewiki ist Gegenstand der umfangreichen Untersuchung des amerikanischen Historikers Alexander Rabinowitch. Der Mehring Verlag veröffentlicht im März 2010 das Buch »Die Sowjetmacht. Das erste Jahr«, das nach zwanzigjähriger Forschungsarbeit entstanden ist. Seit 1991 war es Rabinowitch möglich, in den Archiven der Regierung und Kommunistischen Partei in Moskau und danach in Leningrad zu arbeiten. 1993 erhielt er sogar Zugang zu den ehemaligen KGB-Archiven. Detailreich folgt das Buch den Auseinandersetzungen innerhalb der bolschewistischen Partei, schildert Rabinowitch Persönlichkeiten der revolutionären Bewegung, zeigt er die bedrohlichen Hindernisse, die sich dem jungen Regime entgegenstellen. Gestützt auf sein Studium der Archive lehnt Rabinowitch die Darstellungen der Russischen Revolution ab, die viele Jahrzehnte die Geschichtswissenschaft und die öffentliche Diskussion dominiert haben: Erstens die Schule der stalinistischen Fälschung, die nicht nur in der ehemaligen Sowjetunion verbreitet war, und zweitens die Tendenz, die die Oktoberrevolution als Putsch einer Partei ansah, die über keine Unterstützung in den Massen verfügte und daher mit Terror regierte.

Anbieter: buecher
Stand: 05.08.2020
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Zwangsvereinigung oder freiwilliger Zusammensch...
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Seit ihrer Gründung 1946 war stets umstritten, ob die Bildung der SED ein freiwilliger Zusammenschluss von Sozialdemokraten und Kommunisten in der Sowjetischen Besatzungszone war, oder eine "Zwangsvereinigung". Sollte die historische Konsequenz aus der Spaltung der Arbeiterbewegung in der Weimarer Republik gezogen werden oder war kommunistisches Machtkalkül der Motor, der zur Gründung der SED führte? Von Historikern und Politikern in beiden deutschen Staaten wurde dieses zentrale Ereignis der Nachkriegsgeschichte stets unterschiedlich gedeutet.Nach dem Zusammenbruch der DDR wurde erstmals ein ungehinderter Zugang zu Quellen aus den SED-Parteiarchiven möglich, so dass im Rahmen der Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit auch zur Vorgeschichte der SED-Gründung zahlreiche Quelleneditionen und Forschungsergebnisse präsentiert wurden. Obwohl also die SED-Gründung in ihren Grundzügen mittlerweile als hinreichend erforscht gelten kann, bewegt das Thema nach wie vor die Gemüter und führt zu Kontroversen. Denn die Frage nach dem Zustandekommen der SED zielt auch darauf ab, wer die Verantwortung für den Ursprung der vierzigjährigen Herrschaft dieser Partei in der ehemaligen DDR trägt. Auch das Verhältnis von SPD und PDS/Die Linke wird hiervon berührt.Geschichte ist eben nicht nur das Feld des Historikers. Vielmehr bestimmen aktuelle politische Interessen den Kampf um die verbindliche Deutung vergangener Ereignisse. Deutlich wird dies in Kontroversen um Denkmäler oder Gedenktage, die dem identitätsstiftenden Geschichtsbild der Gesellschaft Ausdruck verleihen sollen. In diesem Zusammenhang spricht man von Geschichtspolitik.Im Zentrum der vorliegenden Studie steht nicht primär die Darstellung des historischen Entwicklungsprozesses, der zur Gründung der SED führte. Vielmehr geht es da rum, wie das Ereignis der SED-Gründung und ihrer unmittelbaren Vorgeschichte in der Vergangenheit und in der Gegenwart gedeutet wurde und wird. Es soll geklärt werden, welche Interessen und Motivationen hinter der jeweiligen Deutung der SED-Gründung als 'Zwangsvereinigung' oder'freiwilligem Zusammenschluss' liegen. Wie wurde das Thema in der Geschichtsschreibung der alten Bundesrepublik behandelt und politisch interpretiert? Welche Kontroversen gab es dabei unter Umständen? Wie wurde die SED-Gründung in der ehemaligen DDR dargestellt und gedeutet?Anhand der öffentlichen Kontroverse, die sich 1996 zum vierzigsten Jahrestag der SED-Gründung erneut entzündete, wird untersucht welche Rolle die jeweilige Deutung der Vergangenheit für das Selbstverständnis der politischen Akteure SPD und PDS hatte. Um den geschichtspolitischen Gehalt der Kontroverse herauszuarbeiten, wird hierbei analysiert welche parteipolitischen Interessen die jeweilige Argumentation bestimmten.

Anbieter: Dodax
Stand: 05.08.2020
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Das erste Jahr
34,90 € *
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Die Oktoberrevolution 1917 in Russland prägte nicht nur die Geschichte Europas, sondern veränderte die ganze Welt. Das erste Jahr der Herrschaft der Bolschewiki ist Gegenstand der umfangreichen Untersuchung des amerikanischen Historikers Alexander Rabinowitch. Der Mehring Verlag veröffentlicht im März 2010 das Buch »Die Sowjetmacht. Das erste Jahr«, das nach zwanzigjähriger Forschungsarbeit entstanden ist. Seit 1991 war es Rabinowitch möglich, in den Archiven der Regierung und Kommunistischen Partei in Moskau und danach in Leningrad zu arbeiten. 1993 erhielt er sogar Zugang zu den ehemaligen KGB-Archiven. Detailreich folgt das Buch den Auseinandersetzungen innerhalb der bolschewistischen Partei, schildert Rabinowitch Persönlichkeiten der revolutionären Bewegung, zeigt er die bedrohlichen Hindernisse, die sich dem jungen Regime entgegenstellen. Gestützt auf sein Studium der Archive lehnt Rabinowitch die Darstellungen der Russischen Revolution ab, die viele Jahrzehnte die Geschichtswissenschaft und die öffentliche Diskussion dominiert haben: Erstens die Schule der stalinistischen Fälschung, die nicht nur in der ehemaligen Sowjetunion verbreitet war, und zweitens die Tendenz, die die Oktoberrevolution als Putsch einer Partei ansah, die über keine Unterstützung in den Massen verfügte und daher mit Terror regierte.

Anbieter: Dodax
Stand: 05.08.2020
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Bronislaw Geremek
37,00 € *
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Mit diesem Buch erscheint europaweit die erste, wissenschaftlich fundierte Biografie des im Juli 2008 verstorbenen polnischen Historikers, Bürgerrechtlers und Außenpolitikers Bronislaw Geremek. Der Blick auf das Lebenswerk dieses leidenschaftlichen Europäers offenbart eine Fülle von Erkenntnissen über die Geschichte des Kommunismus in Polen, den Systemwechsel 1989, die Integration des Landes in die europäischen bzw. transatlantischen Bündnisse und die deutsch-polnischen Beziehungen. Geremek war Träger des Internationalen Karlspreises zu Aachen und des Ordens Pour le Mérite, sprach im Deutschen Bundestag und zählte führende Politiker sowie Wissenschaftler in ganz Europa und den USA zu seinen Gesprächspartnern.In seinem Lebenslauf spiegeln sich die großen Dramen des 20. Jahrhunderts. Als Junge erlebte er die Schrecken des jüdischen Ghettos in Warschau. Später engagierte er sich in den Reihen der Kommunisten für den Wiederaufbau seines Landes, trat aber aus der Partei aus, nachdem die Armeen des Warschauer Pakts 1968 dem „Prager Frühling“ ein Ende bereitet hatten. In den späten 1980er-Jahren war Geremek in der demokratischen Opposition der wichtigste Stratege für einen friedlichen Wechsel vom Kommunismus zu Demokratie und Marktwirtschaft.Der Autor Reinhold Vetter war im August 1980 während des berühmten Streiks auf der Danziger Lenin-Werft und hat dort Bronislaw Geremek, Tadeusz Mazowiecki und andere intellektuelle Berater des Streikkomitees um Lech Walesa kennengelernt. Mehr als dreißig Jahre lang verfolgte er Geremeks Werdegang. Das Buch basiert auf zahlreichen Gesprächen mit Zeitzeugen und intensiven Archivrecherchen in Polen und Deutschland.

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Stand: 05.08.2020
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Otto Strasser. Der linke Nationalsozialist
19,80 € *
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Diese Biographie Otto Strassers, neben seinem Bruder Gregor sicherlich der gefährlichste Gegner Hitlers aus den Reihen des Nationalsozialismus, schließt eine zeitgeschichtliche Lücke. Zu lange galt vielen die Opposition gegen Hitler, die sich aus den Reihen der alten Kampfgenossen bildete, als moralisch diskreditiert. Daß sich die "linken Leute von rechts" innerhalb der NSDAP um die Gebrüder Strasser gruppierten, zeitweise zur offenen Rebellion gegen den "Kleinbürger Adolf Hitler" (Goebbels) aufriefen und zumindest während einer kurzen Phase 1925 die Chance hatten, die radikal-sozialistische Variante der nationalsozialistischen Ideologie gegen die Münchener Parteiführung um Hitler in der Gesamtpartei durchzusetzen, gehört zu den am wenigsten beachteten Kapiteln der NSDAP-Geschichte.Bartschs Strasser-Biographie macht diese Zeit verstehbarer. Er zeichnet die Lebenslinien Otto Strassers, des theoretischen Kopfes der frühen NSDAP, in einer lebendigen und spannenden Erzählweise nach und beleuchtet gleichzeitig mit der Genauigkeit des Historikers den ideengeschichtlichen Hintergrund einer deutschen Epoche, die in Hitler-Diktatur, Krieg und dem Zusammenbruch Deutschlands mündete. Das politische Wirken Otto Strassers von seiner SPD-Mitgliedschaft über die führende Rolle in der NSDAP bis zum Austritt im Juli 1930 mit dem Aufruf "Die Sozialisten verlassen die NSDAP!", die Jahre des Exils und die im Ergebnis erfolglosen Versuche der organisatorischen Neuformierung einer Strasser-Partei im Nachkriegsdeutschland werden anhand bislang unausgewerteter Dokumente und einer Vielzahl von Gesprächen, die der Autor mit Zeitzeugen führte, eindrucksvoll dargestellt.

Anbieter: Dodax
Stand: 05.08.2020
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Armageddon des Kommunismus
71,90 CHF *
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In particular, Schulte's work illustrates how critical it is for the historian of international conflict to be aware of the industrial-economic potential of the competing powers and to understand how this as a 'structure de longue durée' impacts on policy making. Schulte is very interested in the economies of the Soviet bloc countries in general and that of the former GDR in particular. It was crucial that during the East- West conflict these so-called command economies could deliver the necessary means to ensure that their military capacity could approximate that of the West. Schulte's work lays bare the economic realities of the Warsaw pact countries and highlights their underlying dependence on trade with the capitalist West. In all this the renowned economic strength of the Federal Republic of Germany from Adenauer to Kohl was a factor of the highest importance. Ultimately the economy of the rival German Democratic Republic was dependent upon both the formal political and the behind-the scenes economic arrangements made between the leaders of West German industries, particularly automobile concerns, and their communist counterparts. John Moses, University of Brisbane, Austral Prof. Joerg Roesler Schwierige Geburt eines deutsch-deutschen Automobildeals. Der Autor, ein Hamburger Sozial- und Wirtschaftshistoriker, erhielt 1986 das Angebot, einen Film zum Thema '100 Jahre Geschichte der deutschen Automobilindustrie' produzieren. Er versuchte an die in sächsischen Archiven lagerten Akten der Auto Union heranzukommen und scheiterte. Zehn Jahre später beantragte Schulte bei der Gauck-Behörende ein Forschungsprojekt, welches die Beziehungen zwischen der west- und der ostdeutschen Autoindustrie zum Gegenstand hatte. Zwischen 1996 und 2003 hat der Autor intensiv in die Akten der MfS-Hauptabteilung XVIII 'Volkswirtschaft' studiert und aus dem Wust von Unterlagen wesentliche Informationen zu den Beziehungen zwischen westdeutschen Konzernen und ostdeutschen Partei- und Regierungsstellen herausgefiltert. Dabei stiess er auch auf die Akten des IM 'Stuck', eines Autoenthusiasten und Historikers von der Technischen Universität Dresden, der sich wegen einer zeitweiligen Ausreise in den Westen im Jahre 1957 unter Beobachtung des MfS befand und 1974 wegen unerlaubter Publikation eines Textes zur Automobilgeschichte in einer westdeutschen Zeitschrift (Verletzung von 100 des Strafgesetzbuches der DDR) „zur informellen Zusammenarbeit mit dem MfS verpflichtet' wurde. 'Stucks' Ruf als Automobilhistoriker nutzend, setzte ihn das MfS auf leitende Mitarbeiter des Volkswagenkonzerns an. 'Stuck' war in diesem Sinne bis 1989 tätig. Der ganze Vorgang ist bei Schulte ausführlich dokumentiert und kommentiert. Im Mittelpunkt des Buches steht das nach mehrjährigen Verhandlungen 1987 zustande gekommene Motorengeschäft mit der Volkswagen AG. VW lieferte die kompletten Fertigungsanlagen für einen Viertaktmotor mit einer Jahreskapazität von 290.000 Einheiten. (…) 'HORCH UND GUCK', Historisch-literarische Zeitschrift des Bürgerkomitees '15. Januar' e.V. Berlin, Heft 4/2007, S. 77f.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 05.08.2020
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Armageddon des Kommunismus
40,90 CHF *
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In particular, Schulte's work illustrates how critical it is for the historian of international conflict to be aware of the industrial-economic potential of the competing powers and to understand how this as a 'structure de longue durée' impacts on policy making. Schulte is very interested in the economies of the Soviet bloc countries in general and that of the former GDR in particular. It was crucial that during the East- West conflict these so-called command economies could deliver the necessary means to ensure that their military capacity could approximate that of the West. Schulte's work lays bare the economic realities of the Warsaw pact countries and highlights their underlying dependence on trade with the capitalist West. In all this the renowned economic strength of the Federal Republic of Germany from Adenauer to Kohl was a factor of the highest importance. Ultimately the economy of the rival German Democratic Republic was dependent upon both the formal political and the behind-the scenes economic arrangements made between the leaders of West German industries, particularly automobile concerns, and their communist counterparts. John Moses, University of Brisbane, Austral Prof. Joerg Roesler Schwierige Geburt eines deutsch-deutschen Automobildeals. Der Autor, ein Hamburger Sozial- und Wirtschaftshistoriker, erhielt 1986 das Angebot, einen Film zum Thema '100 Jahre Geschichte der deutschen Automobilindustrie' produzieren. Er versuchte an die in sächsischen Archiven lagerten Akten der Auto Union heranzukommen und scheiterte. Zehn Jahre später beantragte Schulte bei der Gauck-Behörende ein Forschungsprojekt, welches die Beziehungen zwischen der west- und der ostdeutschen Autoindustrie zum Gegenstand hatte. Zwischen 1996 und 2003 hat der Autor intensiv in die Akten der MfS-Hauptabteilung XVIII 'Volkswirtschaft' studiert und aus dem Wust von Unterlagen wesentliche Informationen zu den Beziehungen zwischen westdeutschen Konzernen und ostdeutschen Partei- und Regierungsstellen herausgefiltert. Dabei stiess er auch auf die Akten des IM 'Stuck', eines Autoenthusiasten und Historikers von der Technischen Universität Dresden, der sich wegen einer zeitweiligen Ausreise in den Westen im Jahre 1957 unter Beobachtung des MfS befand und 1974 wegen unerlaubter Publikation eines Textes zur Automobilgeschichte in einer westdeutschen Zeitschrift (Verletzung von 100 des Strafgesetzbuches der DDR) 'zur informellen Zusammenarbeit mit dem MfS verpflichtet' wurde. 'Stucks' Ruf als Automobilhistoriker nutzend, setzte ihn das MfS auf leitende Mitarbeiter des Volkswagenkonzerns an. 'Stuck' war in diesem Sinne bis 1989 tätig. Der ganze Vorgang ist bei Schulte ausführlich dokumentiert und kommentiert. Im Mittelpunkt des Buches steht das nach mehrjährigen Verhandlungen 1987 zustande gekommene Motorengeschäft mit der Volkswagen AG. VW lieferte die kompletten Fertigungsanlagen für einen Viertaktmotor mit einer Jahreskapazität von 290.000 Einheiten. (...) 'HORCH UND GUCK', Historisch-literarische Zeitschrift des Bürgerkomitees '15. Januar' e.V. Berlin, Heft 4/2007, S. 77f.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 05.08.2020
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