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China im Aufbruch
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Die Demokratiebewegung in der Volksrepublik China vom April bis zum Juni 1989 und ihre blutige Unterdrückung durch die Herrschaftselite der Kommunistischen Partei am 3. Juni 1989 kennzeichnet einen Wendepunkt in der neuesten Geschichte Chinas. Die vorliegende Arbeit versucht, Ursachen und Verlauf dieser Krise möglichst zuverlässig darzustellen und sodann politikwissenschaftlich zu interpretieren. Dabei werden Fehler der bisherigen Darstellung der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland ebenso kritisch beleuchtet wie die verbreiteten Fehldeutungen der Krise selbst. Die Analyse durch die Verfasser geht von der Tatsache des weltweiten Zusammenbruchs des Marxismus-Leninismus und von systemtheoretischen Erwägungen aus und kommt zu dem Schluß, daß die Frühjahrskrise 1989 den Anfang vom Ende des kommunistischen Einparteiensystems in China markiert.

Anbieter: Dodax
Stand: 20.01.2020
Zum Angebot
Die Taubenfusschronik oder Die Chruschtschowiad...
25,70 € *
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Das politische Tagebuch besteht aus zwei Hauptteilen. In Band 1 läßt Gossweiler anhand von Zeitungsnotizen die Ereignisse vom März 1953 - vom Tode Stalins - bis Ende 1956 Revue passieren, um einen durch die Ereignisse in Ungarn gestärkten Verdacht, die Rolle Chruschtschows betreffend, zu widerlegen oder zu verifizieren. Diese Überprüfung führt zu dem Ergebnis, daß der Verdacht begründet ist: Mit diesem "Reformer" ist - laut Gossweiler - ein Antikommunist an die Spitze der Partei Lenins gelangt.Der 2. Band führt die Analyse über Chruschtschows Politik auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung fort. In diese Zeit fallen u.a. die politischen und ideologischen Auseinandersetzungen mit der VR China und die Kuba-Krise.

Anbieter: Dodax AT
Stand: 20.01.2020
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Die Taubenfusschronik oder Die Chruschtschowiad...
25,00 € *
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Das politische Tagebuch besteht aus zwei Hauptteilen. In Band 1 läßt Gossweiler anhand von Zeitungsnotizen die Ereignisse vom März 1953 - vom Tode Stalins - bis Ende 1956 Revue passieren, um einen durch die Ereignisse in Ungarn gestärkten Verdacht, die Rolle Chruschtschows betreffend, zu widerlegen oder zu verifizieren. Diese Überprüfung führt zu dem Ergebnis, daß der Verdacht begründet ist: Mit diesem "Reformer" ist - laut Gossweiler - ein Antikommunist an die Spitze der Partei Lenins gelangt.Der 2. Band führt die Analyse über Chruschtschows Politik auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung fort. In diese Zeit fallen u.a. die politischen und ideologischen Auseinandersetzungen mit der VR China und die Kuba-Krise.

Anbieter: Dodax
Stand: 20.01.2020
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Wie sag' ich's meinem Bürger?
19,80 € *
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Es hat den Anschein, als sei unsere Gesellschaft in weiten Teilen erstarrt. Eine um sich greifende Paralyse scheint das öffentliche Bild zu beherrschen. Ihre Ursachen: Der aktuelle Reformzwang zwingt zu unpopulären Entscheidungen. Die Medienlandschaft ist bestimmt durch Negativschlagzeilen zu Firmenzusammenbrüchen und Personalabbau. Spar- und Rationalisierungsmaßnahmen sind unausweichlich und betreffen viele Bürger persönlich. Maßnahmen zur Kostensenkung sind in aller Munde und lähmen scheinbar jede Initiative.Als Hochschullehrer sage ich häufig meinen Studierenden: „Die betriebswirtschaftliche Teildisziplin heißt nicht `Kostenrechnung` allein!“ Es ist eine `Kosten- und Leistungsrechnung´! Ich möchte im übertragenen Sinn für Leistung werben und auch mit dieser Veröffentlichung eine zuversichtliche Botschaft in eben diesem Sinne senden:„Es geht um wahrzunehmende Chancen in der Veränderung – nicht um resigniertes Verharren in der Krise!“Reformen müssen zügig umgesetzt werden. Das ist inzwischen jedem bewusst. Doch das „WIE“ müssen viele noch lernen. Mein Antrieb als Herausgeber und Autor ist, die Erstarrung in Unternehmen, in Behörden – in der Gesellschaft aufzubrechen und mit positiven Beispielen zu zeigen, wie Krisen als Chance genutzt werden können. Ein erster Schritt dazu muss sein, endlich ein positives Reformklima zu schaffen. Dazu gehört, Politiker, Manager, Journalisten - aber auch „den einfachen Bürger auf der Straße“ zu sensibilisieren, dass Kostenbewusstsein als alleiniger Motor des Handelns große Gefahren in sich birgt. Sicherlich war es richtig, starke Anstrengungen zu unternehmen und nach den Boom- Jahren des Wirtschaftswachstums die „Kostenschraube anzuziehen“. In den Unternehmen hieß dies, die Mitarbeiterschaft zu einem stärkeren Kostenbewusstsein „zu erziehen“ - ebenso wie in der Bevölkerung die Bürger.„Vom Kostendenken zur Leistung“Ich kann mich beispielsweise noch gut daran erinnern, wie ich zu Beginn meiner Berufstätigkeit einmal mit dem Werkleiter eines großen Fertigungswerkes durch die Hallen ging und ein Mitarbeiter gerade ein Bauteil wegwarf. Der Werkleiter sah dies und rief den Mann mit den Worten zu sich: „Wissen Sie eigentlich, wie teuer das Bauteil ist?“ Der Mitarbeiter zuckte betroffen mit den Schultern und ich erkannte, wie schnell er noch betroffener wurde, als ihm der Werkleiter auf seine Vermutung, es koste „wohl so ca. 100 DM“ antwortete, er solle noch zwei Nullen hinzufügen. In dieser Zeit war es sicherlich wichtig, ein Kostengespür zu erzeugen. Doch wie so oft im menschlichen Verhalten, so sind wir auch in dieser Beziehung von einem Extrem in das andere gegangen: Wir haben bei der Pflege unseres Kostenbewusstseins den Leistungsaspekt in unternehmerischen Betrachtungen wie auch in gesellschaftspolitischen Fragestellungen immer mehr vergessen.Es ist an der Zeit, wieder mehr über Leistung und Erfolg nachzudenken! Vielleicht ist es ja genau so schwierig, wie es war, Mitarbeiter und Bevölkerung zu Kostenbewusstsein anzuregen. Dabei müssen die Politiker, die Journalisten aber auch die Führungskräfte in Unternehmen, die Lehrer und Hochschullehrer als Multiplikatoren heute eine Schlüsselfunktion einnehmen.Vor diesem Hintergrund entstand die Idee zum vorliegenden Buch. Gemeinsam mit meinem Co-Autor Stephan Pohlkamp, der gerade seine Magisterarbeit mit dem Titel „Wie sag ich`s meinem Bürger?“ geschrieben hat, wurde aus dieser Idee der zweite Band meiner neuen Schriftenreihe „Wissen und Wandel“ – diesmal ein Buch sowohl für den Bürger als auch den Medien- und Politikprofi.Als ich die Magisterarbeit von Stephan Pohlkamp in Händen hielt, stand sehr schnell für mich fest, seine Erkenntnisse aus wissenschaftlicher Arbeit mit meinen Beobachtungen und Erfahrungen in einer gemeinsamen Veröffentlichung verbinden zu wollen. So ist ein Werk entstanden, das sicherlich aus überparteilicher Sicht Anlass zur politischen Diskussion bietet.Ich nutze mit der Veröffentlichung meine unabhängige Rolle • sowohl aus Sicht der lokalen Politik - zwar Mitglied der CDU, aber ohne Amt und Mandat und damit keinen Zwängen im Denken und Handeln unterworfen, • als auch aus Sicht der Wissenschaft - ich bin als Betriebswirtschaftler mit Fokus auf Unternehmensführung und Personalmanagement nicht der Politikwissenschaftler, der bis ins Detail den Prinzipien seiner Wissenschaft treu sein muss. • Und ich gehe mit dem vorliegenden Buch bewusst den heiklen Weg, populärwissenschaftlich zu veröffentlichen, d. h. einen allgemein verständlichen Schreibstil mit den Minimalanforderungen des wissenschaftlichen Arbeitens zu verbinden.Diese Buchveröffentlichung soll dazu beizutragen, die Möglichkeiten und Chancen erkennbar zu machen, die in einem fairen gesellschaftspolitischen Dialog liegen. Der eine oder andere interessierte Leser soll motiviert werden, sich an der politischen Diskussion zu beteiligen… So vielleicht der Bürger, der sich in der Vergangenheit zwar schon so seine Gedanken gemacht hat, was alles verändert werden könnte – doch noch nicht den „richtigen Antrieb“ gefunden hat, „mitzumischen“. Ich möchte den anzusprechen, der denkt, „die da oben machen eh’ das, was sie wollen, das ist ja gar nicht zu beeinflussen!“ Diesen Bürger möchte ich gewinnen, dass er sagt: „Und es lohnt sich doch! Ich kann doch etwas bewegen und beeinflussen - Ich rede mit! Ich bringe mich ein!“Das „Maulen an der Theke“ hat vielleicht den Sinn, einmal seinen Frust so richtig loszuwerden. Aber wirklich Bewirken kann man so nichts! Es finden sich lediglich Verbündete im „Frustschieben.“ Die Gefahr dabei ist, alles in negativem Licht zu sehen. Aber die wahrscheinlich erfolgreichere Sicht der Dinge ist:„Das Glas ist nicht halb leer – es ist halb voll!“Will ich mit „Positivem Finaldenken“ (wie die Psychologen sagen) an Probleme herangehen, will ich das Negative zum Guten wenden – oder zumindest dabei helfen, dann muss ich mich einbringen! Wie kann ich mich einbringen? Ich benötige eine Plattform - Möglichkeiten, dass mir zugehört wird. Und es gibt wahrhaftig viele Wege der politischen Einflussnahme!Mein Weg ist das Buch – ich hoffe, auch der Leser wird seine Plattform finden. Nutzen Sie die Vielfalt der Möglichkeiten: Die Bürgerinitiative kann da genauso eine Heimat bieten wie eine Interessengemeinschaft oder die politische Partei. Und dabei geht es nicht um eine bestimmte Partei. Jede demokratische Partei hat ihre Vorteile und auch Nachteile. Kein ernst zu nehmender Mensch auch kein Politiker wird sagen können, „alles in meiner Partei ist besser als in anderen.“ Die Summe der positiven Ausprägungen, die sehr individuell bewertet werden können, sollte den Ausschlag für den einzelnen Bürger geben. Die Demokratie lebt von unterschiedlichen Sichtweisen. So wird beispielsweise in der Entscheidungslehre des Managements formuliert:„Ich kann nur dann eine Entscheidung treffen, wenn ich eine Alternative habe!“Also braucht der Bürger, der zur Wahl geht, Alternativen. Er braucht unterschiedliche Sichtweisen, um sich entscheiden zu können. Die Akzeptanz, „die einzige und alleinige Wahrheit, gibt es in der Politik nicht“. Führt den aufgeklärten Bürger dahin, dass je nach Blickwinkel der eine Politiker oder der andere „Recht“ hat – die eine Partei oder die andere. Auf den Blickwinkel, die persönliche Einstellung oder die „Lernvergangenheit“ (wie die Pädagogen es nennen) kommt es an. All’ das muss dazu führen, politische Alternativen nicht nur zuzulassen, sondern zu fördern. Erfolgreiche Politik ist, mit einer gesunden „Streitkultur“ (d.h. ohne persönliche Angriffe unter der Gürtellinie) Ziel- und Vorgehensalternativen zu diskutieren. Erst durch die Auseinandersetzung werden die „unterschiedlichen Wahrheiten“ bewusst.Aus vielen Theorien und praktischen Erfahrungen zur Problem- und Konfliktbehandlung haben wir erkannt, dass die besten Ideen zu einer Weiterentwicklung aus Konflikten, aus der Krise und der fairen Auseinandersetzung darüber entstehen.So ist das wichtigste Ziel des Buches für mich, eine Sensibilisierung der Leserinnen und Leser zu erreichen, - einerseits, die Notwendigkeit unterschiedlicher Auffassungen zu sehen, - und andererseits trotzdem einen kooperativen Umgang miteinander zu pflegen. Nur so können unangenehme, nicht veränderbare Entscheidungen erfolgreich umgesetzt werden, notwendige Reformen konzipiert und realisiert werden!Der Bürger ist nicht reformunfähig, wie er unberechtigter Weise oftmals kritisiert wird. Er ist zwar seiner „Besitzstände einer vergangenen Epoche“ bewusst, hat jedoch erkannt, dass durch veränderte Rahmenbedingungen in regionaler Wirtschaft, im Europäischen Binnenmarkt und der Globalisierung (z. B. mit extremen Wachstumsprozessen in China) mancher Vorteil der Vergangenheit aufgegeben werden muss. Die Politik muss es verstehen, den Bürger auf dem Weg zu Reformen zu begleiten.„Die Strategien müssen mit dem Bürger entwickelt werden, nicht gegen ihn!“Kein freudiges „Hurra“ ist zu erwarten! Weil die Steuerreform, die Renten- Sicherung, der Arbeitsplatzerhalt, die Gesundheitsreform, die Veränderung in Bildungssystemen und die in vielen Bereichen einsetzende Einkommensreduzierung starke Einschränkungen für die Bürger bedeuten, kann die Unterstützung aller nicht in gleichem Maße entstehen. Versteht der Einzelne aber die Reformen als Herausforderung für sich und sieht er einen Vorteil in den Reformen, ist es normales menschliches Verhalten, den Forscherdrang, das dem Menschen gegebene Engagement einzusetzen. Er muss nur den Sinn erkennen.„Wir trauen den Menschen zu, dass Sie Verantwortung für sich und ihr Leben übernehmen!“formulierte Wolfgang Schäuble in seinem Buch „Und sie bewegt sich doch“ schon vor einigen Jahren und versuchte seinerzeit die politische Haltung zwischen den politischen Parteien darüber zu differenzieren. Verfolgen wir die aktuelle politische Reform-Diskussion, besteht in der Mitte des ersten Jahrzehnts die einhellige Meinung, dass der Bürger für sich die Verantwortung (wieder) stärker selbst übernehmen muss.„Wir bieten den Menschen die Rahmenbedingungen, Verantwortung für sich und ihr Leben zu übernehmen!“Dieser Slogan ist die aktuelle Messlatte politischer Entscheidungen! Wollen geschaffene Rahmenbedingungen akzeptiert sein und einen gesellschaftspolitischen Konsens darstellen, müssen sie unter stärkst möglicher Beteiligung der Bevölkerung entstehen. So hätten wir unser Buch vielleicht nicht nennen sollen: „Wie sag ich`s meinem Bürger?“ – sondern „Wie frag ich meinen Bürger?“Medien werden zunehmend interaktiv. Politiker und Manager können stärker als in der Vergangenheit den Dialog mit Betroffenen führen. Die Informations- und Mediengesellschaft wird uns bisher ungeahnte Möglichkeiten der Beteiligung von Betroffenen ermöglichen. „Mediengesellschaft ist ein geläufiges Etikett für die Epoche, die wir zu Beginn des 21. Jahrhunderts miterleben. Es signalisiert, dass die Massenmedien in das Zentrum von Staat und Gesellschaft gerückt sind, dass sie alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringen und die Voraussetzung bieten für eine Beteiligung von jedermann an der öffentlichen Kommunikation, und das sogar weltweit. Die Medien sind allgegenwärtig in Politik und Wirtschaft, Arbeit und Freizeit, Bildung und Kunst, in der öffentlichen und privaten Sphäre.“ 3 Veränderungsbereitschaft müssen wir fordern von allen Gruppen in Öffentlichkeit und Privatsphäre. Keiner kann sich ausschließen, auch nicht der Politiker, der sie ständig fordert, auch nicht der Journalist, der im Zentrum der medialen Veränderung steht.Prof. Dr. Klaus Jürgen Heimbrock

Anbieter: Dodax AT
Stand: 20.01.2020
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Es hat den Anschein, als sei unsere Gesellschaft in weiten Teilen erstarrt. Eine um sich greifende Paralyse scheint das öffentliche Bild zu beherrschen. Ihre Ursachen: Der aktuelle Reformzwang zwingt zu unpopulären Entscheidungen. Die Medienlandschaft ist bestimmt durch Negativschlagzeilen zu Firmenzusammenbrüchen und Personalabbau. Spar- und Rationalisierungsmaßnahmen sind unausweichlich und betreffen viele Bürger persönlich. Maßnahmen zur Kostensenkung sind in aller Munde und lähmen scheinbar jede Initiative.Als Hochschullehrer sage ich häufig meinen Studierenden: „Die betriebswirtschaftliche Teildisziplin heißt nicht `Kostenrechnung` allein!“ Es ist eine `Kosten- und Leistungsrechnung´! Ich möchte im übertragenen Sinn für Leistung werben und auch mit dieser Veröffentlichung eine zuversichtliche Botschaft in eben diesem Sinne senden:„Es geht um wahrzunehmende Chancen in der Veränderung – nicht um resigniertes Verharren in der Krise!“Reformen müssen zügig umgesetzt werden. Das ist inzwischen jedem bewusst. Doch das „WIE“ müssen viele noch lernen. Mein Antrieb als Herausgeber und Autor ist, die Erstarrung in Unternehmen, in Behörden – in der Gesellschaft aufzubrechen und mit positiven Beispielen zu zeigen, wie Krisen als Chance genutzt werden können. Ein erster Schritt dazu muss sein, endlich ein positives Reformklima zu schaffen. Dazu gehört, Politiker, Manager, Journalisten - aber auch „den einfachen Bürger auf der Straße“ zu sensibilisieren, dass Kostenbewusstsein als alleiniger Motor des Handelns große Gefahren in sich birgt. Sicherlich war es richtig, starke Anstrengungen zu unternehmen und nach den Boom- Jahren des Wirtschaftswachstums die „Kostenschraube anzuziehen“. In den Unternehmen hieß dies, die Mitarbeiterschaft zu einem stärkeren Kostenbewusstsein „zu erziehen“ - ebenso wie in der Bevölkerung die Bürger.„Vom Kostendenken zur Leistung“Ich kann mich beispielsweise noch gut daran erinnern, wie ich zu Beginn meiner Berufstätigkeit einmal mit dem Werkleiter eines großen Fertigungswerkes durch die Hallen ging und ein Mitarbeiter gerade ein Bauteil wegwarf. Der Werkleiter sah dies und rief den Mann mit den Worten zu sich: „Wissen Sie eigentlich, wie teuer das Bauteil ist?“ Der Mitarbeiter zuckte betroffen mit den Schultern und ich erkannte, wie schnell er noch betroffener wurde, als ihm der Werkleiter auf seine Vermutung, es koste „wohl so ca. 100 DM“ antwortete, er solle noch zwei Nullen hinzufügen. In dieser Zeit war es sicherlich wichtig, ein Kostengespür zu erzeugen. Doch wie so oft im menschlichen Verhalten, so sind wir auch in dieser Beziehung von einem Extrem in das andere gegangen: Wir haben bei der Pflege unseres Kostenbewusstseins den Leistungsaspekt in unternehmerischen Betrachtungen wie auch in gesellschaftspolitischen Fragestellungen immer mehr vergessen.Es ist an der Zeit, wieder mehr über Leistung und Erfolg nachzudenken! Vielleicht ist es ja genau so schwierig, wie es war, Mitarbeiter und Bevölkerung zu Kostenbewusstsein anzuregen. Dabei müssen die Politiker, die Journalisten aber auch die Führungskräfte in Unternehmen, die Lehrer und Hochschullehrer als Multiplikatoren heute eine Schlüsselfunktion einnehmen.Vor diesem Hintergrund entstand die Idee zum vorliegenden Buch. Gemeinsam mit meinem Co-Autor Stephan Pohlkamp, der gerade seine Magisterarbeit mit dem Titel „Wie sag ich`s meinem Bürger?“ geschrieben hat, wurde aus dieser Idee der zweite Band meiner neuen Schriftenreihe „Wissen und Wandel“ – diesmal ein Buch sowohl für den Bürger als auch den Medien- und Politikprofi.Als ich die Magisterarbeit von Stephan Pohlkamp in Händen hielt, stand sehr schnell für mich fest, seine Erkenntnisse aus wissenschaftlicher Arbeit mit meinen Beobachtungen und Erfahrungen in einer gemeinsamen Veröffentlichung verbinden zu wollen. So ist ein Werk entstanden, das sicherlich aus überparteilicher Sicht Anlass zur politischen Diskussion bietet.Ich nutze mit der Veröffentlichung meine unabhängige Rolle • sowohl aus Sicht der lokalen Politik - zwar Mitglied der CDU, aber ohne Amt und Mandat und damit keinen Zwängen im Denken und Handeln unterworfen, • als auch aus Sicht der Wissenschaft - ich bin als Betriebswirtschaftler mit Fokus auf Unternehmensführung und Personalmanagement nicht der Politikwissenschaftler, der bis ins Detail den Prinzipien seiner Wissenschaft treu sein muss. • Und ich gehe mit dem vorliegenden Buch bewusst den heiklen Weg, populärwissenschaftlich zu veröffentlichen, d. h. einen allgemein verständlichen Schreibstil mit den Minimalanforderungen des wissenschaftlichen Arbeitens zu verbinden.Diese Buchveröffentlichung soll dazu beizutragen, die Möglichkeiten und Chancen erkennbar zu machen, die in einem fairen gesellschaftspolitischen Dialog liegen. Der eine oder andere interessierte Leser soll motiviert werden, sich an der politischen Diskussion zu beteiligen… So vielleicht der Bürger, der sich in der Vergangenheit zwar schon so seine Gedanken gemacht hat, was alles verändert werden könnte – doch noch nicht den „richtigen Antrieb“ gefunden hat, „mitzumischen“. Ich möchte den anzusprechen, der denkt, „die da oben machen eh’ das, was sie wollen, das ist ja gar nicht zu beeinflussen!“ Diesen Bürger möchte ich gewinnen, dass er sagt: „Und es lohnt sich doch! Ich kann doch etwas bewegen und beeinflussen - Ich rede mit! Ich bringe mich ein!“Das „Maulen an der Theke“ hat vielleicht den Sinn, einmal seinen Frust so richtig loszuwerden. Aber wirklich Bewirken kann man so nichts! Es finden sich lediglich Verbündete im „Frustschieben.“ Die Gefahr dabei ist, alles in negativem Licht zu sehen. Aber die wahrscheinlich erfolgreichere Sicht der Dinge ist:„Das Glas ist nicht halb leer – es ist halb voll!“Will ich mit „Positivem Finaldenken“ (wie die Psychologen sagen) an Probleme herangehen, will ich das Negative zum Guten wenden – oder zumindest dabei helfen, dann muss ich mich einbringen! Wie kann ich mich einbringen? Ich benötige eine Plattform - Möglichkeiten, dass mir zugehört wird. Und es gibt wahrhaftig viele Wege der politischen Einflussnahme!Mein Weg ist das Buch – ich hoffe, auch der Leser wird seine Plattform finden. Nutzen Sie die Vielfalt der Möglichkeiten: Die Bürgerinitiative kann da genauso eine Heimat bieten wie eine Interessengemeinschaft oder die politische Partei. Und dabei geht es nicht um eine bestimmte Partei. Jede demokratische Partei hat ihre Vorteile und auch Nachteile. Kein ernst zu nehmender Mensch auch kein Politiker wird sagen können, „alles in meiner Partei ist besser als in anderen.“ Die Summe der positiven Ausprägungen, die sehr individuell bewertet werden können, sollte den Ausschlag für den einzelnen Bürger geben. Die Demokratie lebt von unterschiedlichen Sichtweisen. So wird beispielsweise in der Entscheidungslehre des Managements formuliert:„Ich kann nur dann eine Entscheidung treffen, wenn ich eine Alternative habe!“Also braucht der Bürger, der zur Wahl geht, Alternativen. Er braucht unterschiedliche Sichtweisen, um sich entscheiden zu können. Die Akzeptanz, „die einzige und alleinige Wahrheit, gibt es in der Politik nicht“. Führt den aufgeklärten Bürger dahin, dass je nach Blickwinkel der eine Politiker oder der andere „Recht“ hat – die eine Partei oder die andere. Auf den Blickwinkel, die persönliche Einstellung oder die „Lernvergangenheit“ (wie die Pädagogen es nennen) kommt es an. All’ das muss dazu führen, politische Alternativen nicht nur zuzulassen, sondern zu fördern. Erfolgreiche Politik ist, mit einer gesunden „Streitkultur“ (d.h. ohne persönliche Angriffe unter der Gürtellinie) Ziel- und Vorgehensalternativen zu diskutieren. Erst durch die Auseinandersetzung werden die „unterschiedlichen Wahrheiten“ bewusst.Aus vielen Theorien und praktischen Erfahrungen zur Problem- und Konfliktbehandlung haben wir erkannt, dass die besten Ideen zu einer Weiterentwicklung aus Konflikten, aus der Krise und der fairen Auseinandersetzung darüber entstehen.So ist das wichtigste Ziel des Buches für mich, eine Sensibilisierung der Leserinnen und Leser zu erreichen, - einerseits, die Notwendigkeit unterschiedlicher Auffassungen zu sehen, - und andererseits trotzdem einen kooperativen Umgang miteinander zu pflegen. Nur so können unangenehme, nicht veränderbare Entscheidungen erfolgreich umgesetzt werden, notwendige Reformen konzipiert und realisiert werden!Der Bürger ist nicht reformunfähig, wie er unberechtigter Weise oftmals kritisiert wird. Er ist zwar seiner „Besitzstände einer vergangenen Epoche“ bewusst, hat jedoch erkannt, dass durch veränderte Rahmenbedingungen in regionaler Wirtschaft, im Europäischen Binnenmarkt und der Globalisierung (z. B. mit extremen Wachstumsprozessen in China) mancher Vorteil der Vergangenheit aufgegeben werden muss. Die Politik muss es verstehen, den Bürger auf dem Weg zu Reformen zu begleiten.„Die Strategien müssen mit dem Bürger entwickelt werden, nicht gegen ihn!“Kein freudiges „Hurra“ ist zu erwarten! Weil die Steuerreform, die Renten- Sicherung, der Arbeitsplatzerhalt, die Gesundheitsreform, die Veränderung in Bildungssystemen und die in vielen Bereichen einsetzende Einkommensreduzierung starke Einschränkungen für die Bürger bedeuten, kann die Unterstützung aller nicht in gleichem Maße entstehen. Versteht der Einzelne aber die Reformen als Herausforderung für sich und sieht er einen Vorteil in den Reformen, ist es normales menschliches Verhalten, den Forscherdrang, das dem Menschen gegebene Engagement einzusetzen. Er muss nur den Sinn erkennen.„Wir trauen den Menschen zu, dass Sie Verantwortung für sich und ihr Leben übernehmen!“formulierte Wolfgang Schäuble in seinem Buch „Und sie bewegt sich doch“ schon vor einigen Jahren und versuchte seinerzeit die politische Haltung zwischen den politischen Parteien darüber zu differenzieren. Verfolgen wir die aktuelle politische Reform-Diskussion, besteht in der Mitte des ersten Jahrzehnts die einhellige Meinung, dass der Bürger für sich die Verantwortung (wieder) stärker selbst übernehmen muss.„Wir bieten den Menschen die Rahmenbedingungen, Verantwortung für sich und ihr Leben zu übernehmen!“Dieser Slogan ist die aktuelle Messlatte politischer Entscheidungen! Wollen geschaffene Rahmenbedingungen akzeptiert sein und einen gesellschaftspolitischen Konsens darstellen, müssen sie unter stärkst möglicher Beteiligung der Bevölkerung entstehen. So hätten wir unser Buch vielleicht nicht nennen sollen: „Wie sag ich`s meinem Bürger?“ – sondern „Wie frag ich meinen Bürger?“Medien werden zunehmend interaktiv. Politiker und Manager können stärker als in der Vergangenheit den Dialog mit Betroffenen führen. Die Informations- und Mediengesellschaft wird uns bisher ungeahnte Möglichkeiten der Beteiligung von Betroffenen ermöglichen. „Mediengesellschaft ist ein geläufiges Etikett für die Epoche, die wir zu Beginn des 21. Jahrhunderts miterleben. Es signalisiert, dass die Massenmedien in das Zentrum von Staat und Gesellschaft gerückt sind, dass sie alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringen und die Voraussetzung bieten für eine Beteiligung von jedermann an der öffentlichen Kommunikation, und das sogar weltweit. Die Medien sind allgegenwärtig in Politik und Wirtschaft, Arbeit und Freizeit, Bildung und Kunst, in der öffentlichen und privaten Sphäre.“ 3 Veränderungsbereitschaft müssen wir fordern von allen Gruppen in Öffentlichkeit und Privatsphäre. Keiner kann sich ausschließen, auch nicht der Politiker, der sie ständig fordert, auch nicht der Journalist, der im Zentrum der medialen Veränderung steht.Prof. Dr. Klaus Jürgen Heimbrock

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Anbieter: buecher
Stand: 20.01.2020
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SARS im Spiegel der chinesischen Medien
13,90 CHF *
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Dolmetschen / Übersetzen, Note: 1,1, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Institut für Orient- und Asienwissenschaften), 46 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Volksrepublik China werden Nachrichten oft zensiert und über Einiges darf gar nicht berichtet werden. Vor allem negative Erscheinungen wie Naturkatastrophen, Unfälle, politische Skandale, soziale Missstände und Epidemien innerhalb der Volksrepublik (VR) China sind auch heute noch ein Tabuthema für die chinesischen Medien. Es ist schwer vorstellbar, wie die Kommunistische Partei (KP) Chinas in der heutigen globalen Informationsgesellschaft diese Praktik weiter durchsetzen will, besonders wenn es um Angelegenheiten geht, die zu einem bedeutsamen Thema für die ganze Welt werden können. In der vorliegenden Arbeit soll ein Überblick über die Berichterstattung der chinesischen Medien zu der im November 2002 in Südchina erstmals aufgetretenen Lungenkrankheit SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome) gegeben werden. In Punkt 1 der inhaltlichen Ausarbeitung wird zunächst die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua kurz vorgestellt und dem Leser eine allgemeine Übersicht über die Medien in China, gesetzliche Grundlagen von Presse- und Meinungsfreiheit sowie über die Nachrichtenzensur der chinesischen Behörden in Krisenzeiten geboten. Dabei wird auf Zeitungspublikationen, sowie auf die Nachrichtenberichterstattung in Rundfunk, Fernsehen und im Internet eingegangen. Punkt 2 umfasst die Vorstellung der informationspolitischen Tendenzen der VR China in vier unterschiedlichen Zeiträumen zwischen 1949 und 2007. Im dritten Punkt wird der zeitliche Verlauf und die Ausbreitung der SARS-Epidemie von den ersten Anzeichen, über die Höhepunkte, bis hin zum Ausklang der Krankheit skizziert. Im Anschluss daran werden in Punkt 4, dem eigentlichen Hauptteil der vorliegenden Arbeit, Tendenzen und Phasen der Berichterstattung zu SARS in den chinesischen Medien vorgestellt. In diesem Kapitel wird ausserdem auf die Rolle der chinesischen Regierung während der Krise eingegangen. Im fünften und letzten Kapitel wird ein kurzer Vergleich der Krisenberichterstattung chinesischer und westlicher Medien skizziert. Zum Abschluss dieser Diplomarbeit wird die Verfasserin im Resümee die Ergebnisse der Auseinandersetzung mit dem Thema des Umgangs der chinesischen Medien mit der SARS-Krise kritisch beleuchten und einige Überlegungen zur möglichen zukünftigen Entwicklung der Medien- und Informationspolitik in der VR China anstellen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 20.01.2020
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Die China-Krise  Roman
5,90 CHF *
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Im Jahr 2038 hat die Volksrepublik China die USA als grösste Wirtschaftsnation der Erde abgelöst. Dem entspricht ein gewachsenes weltpolitisches Selbstbewusstsein und vor allem ein starker chinesischer Nationalismus. Dieser wird von der weiterhin regierenden Kommunistischen Partei angesichts vielfältiger gesellschaftlicher Spannungen um soziale Ungleichheit und ökologische Schäden als ein Mittel des Machterhaltes geschürt. So entschliesst sich die Volksrepublik zu einer expansiven Aussenpolitik mit dem Ziel, Taiwan und die Mongolei einzugliedern, um fortan die Herstellung des 'Grosschinesischen Nationalstaates' als Verdienst der KP zu beanspruchen. Zentraler Gegenspieler Chinas in der aufziehenden internationalen Krise sind die USA als Schutzmacht Taiwans und Garant der Stabilität in Ostasien. In Massachusetts führt der amerikanische Publizist Donald Humber ein zurückgezogenes Leben. Zu den Höhepunkten seines Alltags zählen die mehrmals jährlich stattfindenden Treffen mit dem amerikanischen Präsidenten und dessen Beratern, zu denen Donald selbst seit seinem Vortrag in Harvard über die Weltpolitik der USA im 20. Jahrhundert zählt. Donald Humber wird zur Krisensitzung des Nationalen Sicherheitsrates in Camp David eingeladen. Dort tritt er beherzt für eine Welt ein, in der die beiden Führungsmächte USA und China kooperieren und sich respektieren - bis hin zur heiklen Frage der inneren Ordnung Chinas und seines Anspruchs auf einen eigenen Weg der Modernisierung. Das spült Donald Humber an die Spitze der Delegation, die der Präsident nach Peking entsendet, um die Krise zu entschärfen. Nach hintergründigen, welt- und gesellschaftspolitisch fundierten Diskussionen mit der chinesischen Regierung, nach spannender Krisendiplomatie um das Aufbrechen offener Kampfhandlungen zwischen Indien und Pakistan kann die Krise um Chinas Aggressionsdrohung gemeistert werden. Dazu trägt der Protagonist bei, indem er nicht allein verhandelt, sondern auch einen jungen Soldaten aus dem Hochwasser des Yangtse rettet. Was könnte eindrucksvoller dokumentieren, dass man sich zum Thema Menschenrechte nicht auf moralische Appelle beschränkt. Donald Humber belegt durch sein Tun, was die Menschenrechte einem Amerikaner bedeuten. Das bringt ihm Sympathien gerade auch in der chinesischen Öffentlichkeit ein. Der Protagonist wird als Persönlichkeit mit Stärken und Zweifeln, mit Gefühlen und Hoffnungen präsentiert. Er erlebt eine in vielfältiger Weise spannende Zeit in Peking, an deren Ende er vor chinesischen Studenten zu einer neuen Rolle der Volksrepublik in der Welt auffordert. - Zu einer Rolle, die das Selbstbewusstsein zum gesellschaftlichen und innenpolitischen Wandel einschliessen solle, indem sich China auf seinen kulturellen Reichtum, sein Potenzial zu einem eigenständigen - gerade ausserparlamentarischen und korporativen - Pluralismus und auf den Weg der mit Jiang Zemin schon zu Beginn des 21. Jahrhunderts eingeleiteten innerparteilichen Demokratisierung besinne. Hochspannender Lesestoff auf sachlich fundierter Basis! Unbedingt lesenswert!

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 20.01.2020
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SARS im Spiegel der chinesischen Medien
10,99 € *
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Dolmetschen / Übersetzen, Note: 1,1, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Institut für Orient- und Asienwissenschaften), 46 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Volksrepublik China werden Nachrichten oft zensiert und über Einiges darf gar nicht berichtet werden. Vor allem negative Erscheinungen wie Naturkatastrophen, Unfälle, politische Skandale, soziale Missstände und Epidemien innerhalb der Volksrepublik (VR) China sind auch heute noch ein Tabuthema für die chinesischen Medien. Es ist schwer vorstellbar, wie die Kommunistische Partei (KP) Chinas in der heutigen globalen Informationsgesellschaft diese Praktik weiter durchsetzen will, besonders wenn es um Angelegenheiten geht, die zu einem bedeutsamen Thema für die ganze Welt werden können. In der vorliegenden Arbeit soll ein Überblick über die Berichterstattung der chinesischen Medien zu der im November 2002 in Südchina erstmals aufgetretenen Lungenkrankheit SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome) gegeben werden. In Punkt 1 der inhaltlichen Ausarbeitung wird zunächst die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua kurz vorgestellt und dem Leser eine allgemeine Übersicht über die Medien in China, gesetzliche Grundlagen von Presse- und Meinungsfreiheit sowie über die Nachrichtenzensur der chinesischen Behörden in Krisenzeiten geboten. Dabei wird auf Zeitungspublikationen, sowie auf die Nachrichtenberichterstattung in Rundfunk, Fernsehen und im Internet eingegangen. Punkt 2 umfasst die Vorstellung der informationspolitischen Tendenzen der VR China in vier unterschiedlichen Zeiträumen zwischen 1949 und 2007. Im dritten Punkt wird der zeitliche Verlauf und die Ausbreitung der SARS-Epidemie von den ersten Anzeichen, über die Höhepunkte, bis hin zum Ausklang der Krankheit skizziert. Im Anschluss daran werden in Punkt 4, dem eigentlichen Hauptteil der vorliegenden Arbeit, Tendenzen und Phasen der Berichterstattung zu SARS in den chinesischen Medien vorgestellt. In diesem Kapitel wird außerdem auf die Rolle der chinesischen Regierung während der Krise eingegangen. Im fünften und letzten Kapitel wird ein kurzer Vergleich der Krisenberichterstattung chinesischer und westlicher Medien skizziert. Zum Abschluss dieser Diplomarbeit wird die Verfasserin im Resümee die Ergebnisse der Auseinandersetzung mit dem Thema des Umgangs der chinesischen Medien mit der SARS-Krise kritisch beleuchten und einige Überlegungen zur möglichen zukünftigen Entwicklung der Medien- und Informationspolitik in der VR China anstellen.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 20.01.2020
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