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Erklärung und Wille
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Katharina de la Durantaye entwirft eine objektive Theorie des Rechtsgeschäfts. Sie belegt, dass das BGB beim Tatbestand der Willenserklärung, der Auslegung von (empfangsbedürftigen) Willenserklärungen, dem Schweigen mit Erklärungswert und der gewillkürten Stellvertretung die Anwendung eines objektiven Maßstabs vorgibt. Dadurch werden Standardisierung gefördert und (Transaktions-)Kosten niedrig gehalten. Außerdem werden Anreize für Verkehrsteilnehmer gesetzt, sich so auszudrücken, dass objektiv Erklärtes und subjektiv Gewolltes übereinstimmen, Rechtsgeschäfte also den Präferenzen der Parteien entsprechen. Die subjektive Willensübereinstimmung ist denn auch das Ideal des Gesetzes. Widerspricht der objektive Erklärungsgehalt den Präferenzen einer Partei, stellt das BGB Korrekturmechanismen zur Verfügung - insbesondere das Recht zur Anfechtung wegen Irrtums.

Anbieter: buecher
Stand: 28.03.2020
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Rechtswissenschaft in Diktaturen
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Zum WerkNoch immer fehlt es an einer umfassenden Darstellung der Rechtstheorie im Nationalsozialismus und in der DDR. Jan Schröder legt nun die erste vergleichende Untersuchung der Methodenlehren vor. Sie offenbart überraschende gemeinsame Wesenszüge. Maßgeblich waren einerseits der Wille des Führers bzw. der Partei, andererseits die völkisch-rassistische bzw. sozialistisch-kommunistische Weltanschauung. So ergeben sich in beiden Systemen ständig Konflikte zwischen autoritärem und ideologischem Prinzip, aber auch inhaltliche Übereinstimmungen wie die Geringschätzung des Gewohnheitsrechts und des Richterrechts, die ideologische Auslegung, die Anwendung der dialektischen Logik u.a. In Abgrenzung zur "bürgerlichen" Doktrin tritt das deutliche Profil einer diktatorisch-ideologischen Rechtstheorie hervor.Der Verfasser setzt mit diesem Buch sein Standardwerk "Recht als Wissenschaft. Geschichte der juristischen Methodenlehre in der Neuzeit (1500 - 1933)", 2. Aufl. 2012, bis in die jüngste Vergangenheit fort. Für die Rechts- und Zeitgeschichte sowie für die Methodenlehre enthält das Buch wichtige Grundlagen, ebenso für die juristische Praxis, soweit sie noch mit Rechtsfällen befasst ist, die mit den deutschen Diktaturen verknüpft sind.Vorteile auf einen Blick- juristische Methoden in Diktaturen, erstmals fundiert untersucht für NS-Staat und DDR im Vergleich- wichtige Ergänzung zum Standardwerk des Autors: "Recht als Wissenschaft"ZielgruppeFür Rechts- und Zeithistoriker, Methodenlehrer, Richter, Rechtsanwälte und Verwaltungsjuristen, Studierende.

Anbieter: buecher
Stand: 28.03.2020
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Rechtswissenschaft in Diktaturen
39,00 € *
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Zum WerkNoch immer fehlt es an einer umfassenden Darstellung der Rechtstheorie im Nationalsozialismus und in der DDR. Jan Schröder legt nun die erste vergleichende Untersuchung der Methodenlehren vor. Sie offenbart überraschende gemeinsame Wesenszüge. Maßgeblich waren einerseits der Wille des Führers bzw. der Partei, andererseits die völkisch-rassistische bzw. sozialistisch-kommunistische Weltanschauung. So ergeben sich in beiden Systemen ständig Konflikte zwischen autoritärem und ideologischem Prinzip, aber auch inhaltliche Übereinstimmungen wie die Geringschätzung des Gewohnheitsrechts und des Richterrechts, die ideologische Auslegung, die Anwendung der dialektischen Logik u.a. In Abgrenzung zur "bürgerlichen" Doktrin tritt das deutliche Profil einer diktatorisch-ideologischen Rechtstheorie hervor.Der Verfasser setzt mit diesem Buch sein Standardwerk "Recht als Wissenschaft. Geschichte der juristischen Methodenlehre in der Neuzeit (1500 - 1933)", 2. Aufl. 2012, bis in die jüngste Vergangenheit fort. Für die Rechts- und Zeitgeschichte sowie für die Methodenlehre enthält das Buch wichtige Grundlagen, ebenso für die juristische Praxis, soweit sie noch mit Rechtsfällen befasst ist, die mit den deutschen Diktaturen verknüpft sind.Vorteile auf einen Blick- juristische Methoden in Diktaturen, erstmals fundiert untersucht für NS-Staat und DDR im Vergleich- wichtige Ergänzung zum Standardwerk des Autors: "Recht als Wissenschaft"ZielgruppeFür Rechts- und Zeithistoriker, Methodenlehrer, Richter, Rechtsanwälte und Verwaltungsjuristen, Studierende.

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Stand: 28.03.2020
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Bedenkenswertes Erbe von Marx und Engels für da...
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Autor Prof. Dr. Eike Robert Kopf, Taschenbuch mit 76 Seiten.ÜBER DAS BUCH:2018 und 2020 werden 200 Jahre seit der Geburt von Karl Marx und Friedrich Engels vergangen sein. Beide erbrachten mit ihren Untersuchungen die bis heute rationalste Beschreibung der inneren Strukturen und Entwicklungstendenzen der etwa seit dem 15. Jahrhundert existierenden kapitalistischen Produktionsweise einen auch 2013 von der UNESCO anerkannten Beitrag zum Weltkulturerbe. Sie zogen auch grundlegende Schlussfolgerungen für die Schaffung eines neuen Zivilisationstyps.Das literarische Erbe von Marx und Engels ist so umfangreich, dass die seit 1975 herausgegebene historisch-kritische Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA) auf 114 Bände geplant ist, von denen derzeit 60 erschienen sind.Marx hatte Recht, als er im Mai 1875 an die Führung der 1869 in Eisenach gegründeten Sozialdemokratischen Deutschen Arbeiterpartei schrieb: "Jeder Schritt wirklicher Bewegung ist wichtiger als ein Dutzend Programme." Gut' Ding will Weile haben. Ein qualitativer Übergang (z. B. eine soziale Revolution) setzt im konkreten Bedingungsgefüge ausreichend lange und mengenmäßige Veränderungen (z. B. wirtschaftliche Entwicklung, Reformen, tägliche "Kleinarbeit", Überzeugung anhand persönlicher Erlebnisse und Erfahrungen) voraus und kann sich in der Geschichte von Völkern sogar in Jahrzehnten vollziehen.In China haben die Kommunistische Partei und die sozialistische Regierung so viele Menschen, d. h. 500 Millionen (1949) bzw. aktuell 1340 Millionen seit der Gründung der KP Chinas 1921 bzw. seit der Gründung der Volksrepublik China 1949 auf den Weg in eine sozialistische Gesellschaft und in ihr geführt. Niemals und nirgends gab es so viel Volkseigentum an Bodenschätzen, Produktionsmitteln, Betrieben, Verkehrsmitteln und -wegen, Banken, Devisenreserven, Versicherungen, Bildungs- und Kultureinrichtungen usw. wie inzwischen in China, das sich als sozialistisches Land in der Anfangsperiode versteht. Seine Führung handelte 1989 entsprechend der Erwägung, dass man über die Verbesserung des Sozialismus nicht mehr streiten kann, nachdem er beseitigt wurde.Inzwischen ist China weltweit die zweitstärkste wirtschaftliche Großmacht; seine Währung Yuan-RMB (Volksgeld) ist neben dem US-Dollar, dem Euro, dem britischen Pfund und dem japanischen Yen in den Korb der Weltwährungen aufgenommen worden. Selbst industriell entwickelte Länder importieren chinesische Kraftwerke, Hochgeschwindigkeitszüge, Hafenanlagen usw. Die Entwicklung von internationaler Zusammenarbeit, auswärtigem Handel und Weltmarkt ist weltgeschichtlich wichtig für die Herausbildung eines neuen Zivilisationstyps. Chinas Initiative entspricht dieser Perspektive. Durch schöpferische Anwendung des Marxismus unter den historisch konkret gewordenen objektiv realen Bedingungen sind die Hauptinhalte des chinesischen Sozialismus: stets von den gewordenen und geschaffenen Tatsachen ausgehend innen- und außenpolitisch vor allem dem werktätigen Volke zu dienen, das sich täglich auf seinem Grunde mit moderneren Produktivkräften sein Leben schafft und sich entwickelt, indem internationale Zusammenarbeit und Austausch der Staaten zum gemeinsamen Nutzen in Frieden konstruktiv verwirklicht werden.Die 1917 mit der Oktoberrevolution in Russland eingeleitete Epoche des weltweiten Übergangs zu sozialistischen Gesellschaftszuständen ist also nicht 1989-1991 beendet worden.

Anbieter: buecher
Stand: 28.03.2020
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Bedenkenswertes Erbe von Marx und Engels für da...
12,95 € *
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Autor Prof. Dr. Eike Robert Kopf, Taschenbuch mit 76 Seiten.ÜBER DAS BUCH:2018 und 2020 werden 200 Jahre seit der Geburt von Karl Marx und Friedrich Engels vergangen sein. Beide erbrachten mit ihren Untersuchungen die bis heute rationalste Beschreibung der inneren Strukturen und Entwicklungstendenzen der etwa seit dem 15. Jahrhundert existierenden kapitalistischen Produktionsweise einen auch 2013 von der UNESCO anerkannten Beitrag zum Weltkulturerbe. Sie zogen auch grundlegende Schlussfolgerungen für die Schaffung eines neuen Zivilisationstyps.Das literarische Erbe von Marx und Engels ist so umfangreich, dass die seit 1975 herausgegebene historisch-kritische Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA) auf 114 Bände geplant ist, von denen derzeit 60 erschienen sind.Marx hatte Recht, als er im Mai 1875 an die Führung der 1869 in Eisenach gegründeten Sozialdemokratischen Deutschen Arbeiterpartei schrieb: "Jeder Schritt wirklicher Bewegung ist wichtiger als ein Dutzend Programme." Gut' Ding will Weile haben. Ein qualitativer Übergang (z. B. eine soziale Revolution) setzt im konkreten Bedingungsgefüge ausreichend lange und mengenmäßige Veränderungen (z. B. wirtschaftliche Entwicklung, Reformen, tägliche "Kleinarbeit", Überzeugung anhand persönlicher Erlebnisse und Erfahrungen) voraus und kann sich in der Geschichte von Völkern sogar in Jahrzehnten vollziehen.In China haben die Kommunistische Partei und die sozialistische Regierung so viele Menschen, d. h. 500 Millionen (1949) bzw. aktuell 1340 Millionen seit der Gründung der KP Chinas 1921 bzw. seit der Gründung der Volksrepublik China 1949 auf den Weg in eine sozialistische Gesellschaft und in ihr geführt. Niemals und nirgends gab es so viel Volkseigentum an Bodenschätzen, Produktionsmitteln, Betrieben, Verkehrsmitteln und -wegen, Banken, Devisenreserven, Versicherungen, Bildungs- und Kultureinrichtungen usw. wie inzwischen in China, das sich als sozialistisches Land in der Anfangsperiode versteht. Seine Führung handelte 1989 entsprechend der Erwägung, dass man über die Verbesserung des Sozialismus nicht mehr streiten kann, nachdem er beseitigt wurde.Inzwischen ist China weltweit die zweitstärkste wirtschaftliche Großmacht; seine Währung Yuan-RMB (Volksgeld) ist neben dem US-Dollar, dem Euro, dem britischen Pfund und dem japanischen Yen in den Korb der Weltwährungen aufgenommen worden. Selbst industriell entwickelte Länder importieren chinesische Kraftwerke, Hochgeschwindigkeitszüge, Hafenanlagen usw. Die Entwicklung von internationaler Zusammenarbeit, auswärtigem Handel und Weltmarkt ist weltgeschichtlich wichtig für die Herausbildung eines neuen Zivilisationstyps. Chinas Initiative entspricht dieser Perspektive. Durch schöpferische Anwendung des Marxismus unter den historisch konkret gewordenen objektiv realen Bedingungen sind die Hauptinhalte des chinesischen Sozialismus: stets von den gewordenen und geschaffenen Tatsachen ausgehend innen- und außenpolitisch vor allem dem werktätigen Volke zu dienen, das sich täglich auf seinem Grunde mit moderneren Produktivkräften sein Leben schafft und sich entwickelt, indem internationale Zusammenarbeit und Austausch der Staaten zum gemeinsamen Nutzen in Frieden konstruktiv verwirklicht werden.Die 1917 mit der Oktoberrevolution in Russland eingeleitete Epoche des weltweiten Übergangs zu sozialistischen Gesellschaftszuständen ist also nicht 1989-1991 beendet worden.

Anbieter: buecher
Stand: 28.03.2020
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Political Leadership und Charisma in der Politik
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Warum wählen Menschen die eine Partei und lehnen eine andere kategorisch ab? Warum zieht Politiker A Wähler euphorisch in seinen Bann, während hingegen Politiker B als Langweiler empfunden wird? Sind es nur die Inhalte und Sachargumente, die Meinungen bilden? Oder gibt es darüber hinaus vielleicht Faktoren, die - womöglich unbewusst - unsere Wahlentscheidung beeinflussen? Die politische Auseinandersetzung innerhalb und außerhalb von Wahlkampfzeiten hat sich aufgrund der fortschreitenden Mediatisierung dramatisch geändert, sowohl in Inhalt und Form als auch im Stil. Politische Inhalte, Vorhaben und Programme treten zunehmend in den Hintergrund, Personen stehen verstärkt im öffentlich-medialen Rampenlicht: Diese Entwicklung offenbart der tägliche Nachrichtenkonsum. Doch wie gehen Spitzenpolitiker mit diesem Umstand um, inwieweit ändern sie ihre Arbeitsweise und mediale Wirksamkeit? Die Ergebnisse dieser Arbeit sollen Aufschluss darüber geben, in welcher Art und Weise die Begriffe Political Leadership und Charisma Anwendung im medienzentrierten Arbeitsalltag von österreichischen Politikern finden.

Anbieter: Dodax
Stand: 28.03.2020
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Der vermittlungsorientierte Einsatz von Arbeitn...
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Mit dem Instrument der Personal-Service-Agentur (PSA) soll Arbeitnehmerüberlassung in den Dienst der Arbeitsförderung gestellt werden, um auf diese Weise die Vermittlung Arbeitsloser zu beschleunigen. Dem für die Arbeitnehmerüberlassung kennzeichnenden Drei-Personen-Verhältnis zwischen Verleiher, Entleiher und Leiharbeitnehmer tritt dabei die Bundesagentur für Arbeit als vierte, quasi übergeordnete Partei hinzu. Dies ist nicht ohne Folgen für die Rechtsbeziehungen der Beteiligten. Es ergeben sich Modifikationen der einzelnen Rechtsbeziehungen. Insbesondere diese Abweichungen von der üblichen Arbeitnehmerüberlassung - sichtbar etwa bei der Anwendung des Kündigungs- und Betriebsverfassungsrechts - werden in dieser Arbeit untersucht.

Anbieter: Dodax
Stand: 28.03.2020
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Die Prozessförderungspflicht der Zivilgerichte
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Grundgesetz, EMRK und GRCh garantieren eine gerichtliche Entscheidung innerhalb angemessener Frist und statuieren damit ein Verfahrensgrundrecht auf angemessene Verfahrensdauer. Zugleich verlangen Grundgesetz, EMRK und GRCh einen effektiven Rechtsbehelf, um einer unangemessenen Verfahrensdauer abzuhelfen.Die Arbeit untersucht die Rechtsschutzmöglichkeiten der Partei bei unangemessener Dauer von zivilgerichtlichen Verfahren. Dabei stehen zwei Problemkreise im Mittelpunkt. Zum einen wird dem Verhältnis zwischen dem Verfahrensgrundrecht auf angemessene Verfahrensdauer und der richterlichen Unabhängigkeit nachgegangen. Zum anderen werden die konkreten Rechtsschutzmöglichkeiten der Partei zur Abhilfe einer unangemessenen Verfahrensdauer untersucht. Den Ausgangspunkt bilden die Anforderungen von Grundgesetz, EMRK und GRCh an einen effektiven Rechtsschutz. Sodann wird der Entschädigungsanspruch nach 198 GVG und die dort geregelte Verzögerungsrüge eingehend untersucht. Danach wird der Frage nachgegangen, ob eine Beschleunigung gerichtlicher Verfahren durch eine analoge Anwendung zivilprozessualer Rechtsbehelfe zugeführt werden kann. Abschließend wird noch das Verhältnis zwischen dem Entschädigungsanspruch nach 198 GVG und dem Amtshaftungsanspruch nach 839 BGB näher untersucht.

Anbieter: Dodax
Stand: 28.03.2020
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Thailand 2007
44,99 € *
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Das Jahr 2007 war gekennzeichnet durch von einer Militärjunta eingesetzten Regierung die insbesondere versuchte die Erinnerung an die Thai Rak Thai, ihre Protagonisten und Thaksin Shinawatra zu vernichten, indem sie die Partei auflöste, ihre Funktionäre mit einem fünfjährigen Berufsverbot belegte, spezielle Behörden gründete die nur das Ziel hatten, Beweise über Thaksin angelastete Verbrechen zu sammeln und Gerichtsverfahren gegen ihn und seine verhassten Helfer zu betreiben. Um Richter vor politischer Kritik zu schützen kam verstärkt das „Gesetz gegen Missachtung des Gerichts“ zur Anwendung, wodurch politische Diskussion über politische Entscheidungen von Richtern zum Verstummen gebracht werden sollten. Kritik oder Diskussion über die Rolle der Monarchie wurde mit Hilfe des archaischen Lèse Majèsté und ähnliche Gesetze verhindert, viele Internetseiten geschlossen, bewaffnete Soldaten in Sendern postiert und Medien eingeschüchtert. Was Lèse Majèsté für Teile des Palastes, „Missachtung des Gerichtes“ für die Richter bedeutete, war das Kriegsrecht für das Militär. Das Kriegsrecht war nicht etwa gegen die Terroristen im Süden des Landes eingesetzt, dort schienen die Regelungen des von Thaksin eingeführten Ausnahmezustandes auszureichen. Das wesentlich schärfere Kriegsrecht, das dem Militär Schutz vor jeder Art vor Rechtfertigung vor zivilen gesellschaftlichen Kräften oder Gerichten verschaffte war lange über der Hälfte des Landes gültig, und auch Ende des Jahres noch in 27 Provinzen.Die demokratischste aller in Thailand verkündeten Verfassungen, die „Volksverfassung“ von 1997 wurde für ungültig erklärt. Sie schloss Militärcoups aus und gab jedem Bürger das Recht sich auch mit Gewalt dagegen zu wehren. Eine neue, wesentlich undemokratischere Verfassung wurde entwickelt und durch ein Referendum gepeitscht. Dies unter der Drohung, dass bei einer Ablehnung durch die Bevölkerung eine beliebige andere Verfassung durch das Militär ausgewählt werden würde, und keine Wahlen stattfinden könnten. Natürlich war Werbung gegen die Verfassung illegal. Die Verfassung enthielt nun nicht nur die Verpflichtung, das Militär ständig mit den neuesten Waffensystemen auszurüsten, sondern eine große Reihe von Regeln, die das Regieren einer zivilen Regierung von der Zustimmung durch gesellschaftliche Kreise, die dem Militär nahe stehen oder vom Militär kontrolliert werden, abhängig macht. Insbesondere ist zu erwähnen, dass das Oberhaus zur Hälfte "ernannt" wird, und dadurch.

Anbieter: Dodax
Stand: 28.03.2020
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